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Allergie Ursachen und Symptome einer Neurodermitis

Die Neurodermitis gehört zu den Hautkrankheiten, die oft schon im Kindesalter auftreten und die Betroffenen dann ein Leben lang begleiten. Die Veranlagung ist genetisch bedingt - eine Ansteckung durch Körperkontakt dagegen ausgeschlossen. Erfahren Sie hier alles darüber, welche Personen besonders häufig unter einem atopischen Ekzem leiden und wie Sie dieses eindeutig erkennen.

Frau kratzt sich am Arm
  

Leiden Sie an Juckreiz? Das muss noch keine Neurodermitis sein. Denn um die sichere Diagnose auf diese Erkrankung der Haut stellen zu können, müssen auch noch weitere Symptome berücksichtigt werden. Hierzu zählt neben dem starken Juckreiz, die Veränderung der für diese Hautkrankheit typischen Hautstellen. Dies sind die Armbeugen, die Kniekehlen sowie das Gesicht. Auch eine immer wiederkehrende Bindehautentzündung an den Augen, kann ein Anzeichen für eine Neurodermitis sein.

Der Name "Neurodermitis" weist auf eine Hauterkrankung aufgrund seelischer Belastung hin. Doch diese Bezeichnung stammt aus dem 19. Jahrhundert und ist aus heutiger Sicht überholt. Dennoch wird der Begriff weiterhin verwendet.

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Wer erkrankt und warum?

Kleinkinder und Babys erkranken im Durchschnitt weit häufiger an der Krankheit. Jedoch lässt sie im Laufe des Lebens meistens nach. Oft geschieht dies mit dem Beginn der Pubertät. Nur ein bis drei Prozent erkrankt an dieser Krankheit im Erwachsenenalter. Nach heutigem Kenntnisstand der Medizin, ist diese Hauterkrankung bzw. die Veranlagung daran zu erkranken, erblich bedingt. Jedoch können auch scheinbar banale Dinge wie zum Beispiel Stress die Krankheit auslösen. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Stress positiv oder negativ ist. Auch ob dieser akut oder latent ist, ist dabei nicht ausschlaggebend.     

Selbst eine Störung der Darmflora kann für die Neurodermitis verantwortlich sein. So ist häufig ein vorheriger Befall des Darms mit einem Hefepilz mitverantwortlich für Neurodermitis. Die Auslösefaktoren dieser Erkrankung sind vielfältig.    

Auch ein Allergen, wie es die Hausstaubmilben sind, können der Auslöser für diese Krankheit sein. Daher wird diese Dermatitis (medizinischer Oberbegriff für Hautkrankheiten) auch als atopisches Ekzem oder atopischer Hautausschlag bezeichnet. Menschen, die im Laufe ihres Lebens an Neurodermitis erkranken, haben auch ein erhöhtes Risiko unter einer weiteren Allergie wie Heuschnupfen oder Asthma zu leiden.      

Welche Symptome treten auf?   

Das Immunsystem reagiert bei Menschen mit Neurodermitis überempfindlich auf bestimmte Stoffe.  

Neurodermitiker weisen, je nach Schweregrad der Krankheit, unterschiedlich schwere Veränderungen der Haut auf. Das Hautbild der Patienten ist an den betroffenen Stellen gerötet und schuppt. Der Haut fehlen wichtige Fette, wodurch ihre Barrierefunktion beeinträchtigt wird. Darüber hinaus jucken die Hautpartien sehr. Der so genannte Milchschorf ist eine Schuppung der Kopfhaut. Da das Jucken, welches mit dem Schorf einhergeht, zum Kratzen verleitet, entzünden sich die betroffenen Hautpartien. Der Milchschorf verdankt seinen Namen seinem Aussehen. Er ist häufig ein erstes Anzeichen für eine spätere Neurodermitis.    

Da eine Neurodermitis auch an der Kopfhaut auftreten kann, tritt neben dem bekannten Krankheitsbild (Schuppenbildung und starker Juckreiz), oft auch ein regelmäßiger Haarausfall mit den Krankheitsphasen auf.  

Nicht jedes Ekzem ist aber eine Neurodermitis. Die Ursachen sind völlig unterschiedlich: Während bei einem "herkömmlichen" Ekzem der Auslöser meist ein Stoff der Umwelt ist (Kontaktekzem), ist es bei einer Neurodermitis ein inneres Problem. So gibt es einen direkten Zusammenhang zwischen der Darmflora und dem Hautzustand. Dies äußert sich in chronischen Hauterkrankungen wie Akne und Neurodermitis. Auch können individuelle Lebensmittelallergien der Auslöser sein.   

Eine Neurodermitis tritt schubweise auf, wobei sich die einzelnen Schübe in Dauer und Intensität unterscheiden können.  

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