Darmgesundheit

Darmgesundheit Gastritis - Magenschleimhautentzündung

Frau liegt gekrümmt im Bett

Bei einem unangenehmen Gefühl in der Magengegend macht sich der Großteil der Menschen keine großen Sorgen. Häufig sind Bauchschmerzen (speziell Magenschmerzen), Übelkeit, Völlegefühl, Blähungen oder Erbrechen auf eine vorübergehende Gastroenteritis, also eine Magen-Darm-Grippe oder die fettigen Nudeln vom Asiaten am Vortag zu schließen. Tauchen die Symptome häufiger auf, sollte jedoch dringend ein Arzt aufgesucht werden. Es kann sich laut der Symptome nämlich auch um eine Gastritis handeln. Das ist eine Entzündung der Magenschleimhaut, die akut oder chronisch verlaufen kann.

Chronische und akute Gastritis

Eine chronische Magenschleimhautentzündung, verursacht oft keine Symptome. Während sich eine akute Entzündung oft durch die erwähnten Symptome bemerkbar macht. In manchen Fällen kommt dazu noch Sodbrennen und häufiges Aufstoßen. Es handelt sich um eine vorübergehende Krankheitsepisode. Mit geeigneten Therapie-Maßnahmen heilt die akute Gastritis normalerweise aber schnell wieder aus.

Die chronische Gastritis wird in drei Typen aufgeteilt. Typ A gehört zu dem seltensten Fall. Dabei richtet sich ein Teil des Abwehrsystems gegen körpereigenes Gewebe. Typ C taucht etwas häufiger auf. Bei diesem Fall handelt es sich um eine Entzündung, die durch bestimmte Schmerzmittel oder durch Gallensaft, der vom Zwölffingerdarm in den Magen zurückfließt, ausgelöst wird. Am häufigsten für eine chronische Gastritis ist jedoch Typ B, der 85% aller chronischen Magenschleimhautentzündungen ausmacht. Dabei infiziert sich der Körper mit dem Bakterium Helicobacter pylori.

Bauchgefühl

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Ursachen

Häufige Ursachen einer solchen Entzündung sind zum einen Stress, eine schlechte, ungesunde Ernährung, wie auch zu viel Alkohol und Zigaretten. Nach der Diagnose einer Gastritis, sollte somit auf Alkohol und Zigaretten möglichst ganz verzichtet werden. Aber auch Kaffe, scharfes, fettiges und säurehaltiges Essen sollte größtenteils gemieden werden, um die Magenschleimhaut nicht unnötig zu reizen.

Behandlung der Gastritis

Eine Magenschleimhautentzündung wird in den meisten Fällen mit Medikamenten behandelt, deswegen ist es auch so wichtig bei genannten Symptomen einen Arzt aufzusuchen. Zur Heilung werden sogenannte Säureblocker eingesetzt, die die Magensäure-Produktion lindern. Die Magenschleimhaut kann sich somit wieder erholen. Auch säurebindende Mittel können helfen und die Magensäure neutralisieren. Eine Ernährungsumstellung ist zusätzlich sinnvoll, um den Magen zu schonen und nicht weiter zu gefährden. Vor allem bei einer chronischen Entzündung muss eine langfristige Ernährungsumstellung stattfinden. Kamillentee soll helfen, den Magen zu beruhigen. Die Rollkur, ein altes Hausmittel, soll wahre Wunder bewirken. Und zwar soll man nach relativ zügiger Einnahme des Tees in den nüchternen Magen in kurzen Zeitabständen (ca. 30 Sekunden) von Rückenlage, zu Bauchlage und auf die Seitenlagen wechseln, damit sich die Flüssigkeit gleichmäßig im Magen verteilt. Zusätzlich hilft Iberogast bei einem Reizmagen. Man bekommt es in jeder Apotheke und es ist ein pflanzliches Medikament, welches die Magensäure beruhigt. Es kann auch eingenommen werden, bevor eine Diagnose stattgefunden hat.

Dazu ist zu sagen, dass keine voreiligen Schlüsse gezogen werden sollten, bevor man nicht beim Arzt war. Ähnliche Symtome können auch auf andere Erkrankungen hinweisen, deswegen sollten ohne Bestätigung vom Arzt, bei Beschwerden nur pflanzliche und homöopathische Medikamente eingenommen werden. 

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