Schnelle Hilfe bei Husten, Schnupfen und Co.

Schnelle Hilfe bei Erkältungen Alles Wissenswerte zum grippalen Infekt

Der grippale Infekt ist eine Bezeichnung für die weithin bekannte Erkältung. Obwohl sowohl der grippale Infekt als auch die Grippe, auch als Influenza bezeichnet, über Viren übertragen werden und ähnliche Symptome aufweisen, sind diese nicht miteinander zu verwechseln. Da für beide Krankheiten eine Vielzahl verschiedener Virustypen verantwortlich sind, kehren diese regelmäßig in Form von Grippewellen wieder (z.B. im Winter oder im Sommer als Sommergrippe).

Frau auf dem Sofa erkältet
  

Grippe oder Erkältung?

Der Unterschied zwischen einer Erkältung und einer echten Grippe manifestiert sich in den Symptomen. 

Neben diesen Symptomen kann es allerdings zu einer zusätzlichen Baktiereninfektion kommen, welche sich in Entzündungen äußern kann (dies wird auch als Superinfektion bezeichnet).

Die richtige Behandlung 

Der Winter ist die übliche Zeit für die Erkältung. Hat man sich einen grippalen Infekt eingefangen, ist die beste Maßnahme, dem Körper Ruhe zu geben. Zur weiteren Behandlung sollte man auf die ausreichende Zufuhr von Flüssigkeiten, idealerweise Saft oder Tee, achten, um die Schleimhäute feucht zu halten. Auch Inhalationen können helfen, um insbesondere die Nasenschleimhaut feucht zu halten und vom Schleim zu befreien. Bei Nasentropfen oder Nasensprays sollte darauf geachtet werden, dass diese nicht dauerhaft angewendet werden sollten, da sonst die Nasenschleimhaut anschwellen und austrocknen kann. 

Frau niest
Alternative Mittel gegen Erkältungssymptome
Eine Behandlung mit Ibuprofen oder Aspirin kann helfen, das Fieber zu lindern, führt allerdings auch zu der Gefahr, dass Sie sich zu früh gesund fühlen und die Erkältung verschleppen. Antibiotika sind bei Grippe und grippalen Infekten nicht anzuwenden, da diese nur gegen baktierelle Infektionen wirksam sind. Hilfreich können diese allerdings dann sein, wenn es neben der Virusinfektion zu einer zusätzlichen Bakterieninfektion, z.B. Mandelentzündung (Angina), gekommen ist. Neben klassischer Medikation gibt es auch viele Alternativen aus der Pflanzenheilkunde, welche als Tee getrunken, in Form von Tabletten eingenommen oder inhaliert werden können. Als Wirkstoffe kommen hier oft Extrakte verschiedener Pflanzen und Kräuter zum Einsatz, welche Kopfschmerzen und Fieber lindern und den Schleim flüssig halten sollen. Auch wenn dies rein pflanzliche Produkte sind, sollten Sie sich immer an die Dosierungsvorgaben halten.
Um grippalen Infekten vorzubeugen, sollte auf ausreichende Hygiene, z.B. durch Händewaschen, geachtet werden, um Erreger nicht unnötig weit zu verbreiten. Auch eine ausgewogene Ernährung und Sport können helfen, um das Immunsystem und damit die Abwehrkräfte zu stärken. Im Gegensatz zur Influenza gbt es für die Erkältung keine wirksame Schutzimpfung.
Die Grippeimpfung kann zur Vorbeugung einer Erkrankung beitragen. Da die Grippeviren allerdings sehr wandlungsfähig sind, muss diese immer wieder erneuert werden und ist nicht einhunderprozentig sicher. Auch kann es durch die Impfung zu einer Erkrankung kommen, welche allerdings deutlich schwächer als die richtige Influenza ist. 
Entgegen der landläufigen Meinung ist Kälte oder damit verbundene Phänomene wie Unterkühlung, Nässe oder Zugluft nicht allein als Auslöser für eine Erkältung verantwortlich. Allerdings kann Kälte zu einer Schwächung des Immunsystems führen, was den Viren den Eintritt in den Körper erleichtert. Auch fehlendes Vitamin D, welches unser Körper vor allem durch Sonnenlicht aufnimmt, kann das Immunsystem schwächen. Da im Winter sowohl niedrige Temperaturen, Nässe und geringe Sonneneinstrahlung und damit fehlendes Vitamin D zusammen kommen, haben die Erkältungs- und Grippeviren zu dieser Zeit ein besonders leichtes Spiel. 

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