Schnelle Hilfe bei Husten, Schnupfen und Co.

Grippaler Infekt Erste Hilfe bei Krankheitsanzeichen

Schnelle Hilfe bei Krankheitsanzeichen

Eine Erkältung kündigt sich (im Gegensatz zur echten Grippe) eher langsam an: Es kratzt im Hals oder kribbelt in der Nase, wir frösteln. Diese Vorboten signalisieren recht eindeutig: Viren greifen an und haben die erste Barriere unseres Immunsystems schon überwunden.

Alle Viren sind auf Wirtszellen angewie­sen, auch der Rhinovirus. Er dockt an eine Zelle in der Nasenschleimhaut an, schleust seine Erbinformationen hinein und funktioniert sie zu einer Virenfabrik um: Bis zu 500 neue Viren verlassen die Wirtszelle und verteilen sich im Körper. Natürlich schaut unsere Abwehr nicht untätig zu. Antikörper versuchen, die Virenflut einzudämmen. Das führt zu Entzündungsreaktionen, die wir als Schnupfen, Husten und Halsweh kennen.

Werden Sie aktiv und unterstützen Sie Ihr Immunsystem, z. B. mit dem homöo­pathischen Immunstärker „Infludoron“. Besonders wichtig ist jetzt auch Bewegung an der frischen Luft. Fahren Sie mit dem Rad zur Arbeit oder gehen Sie ein Stück zu Fuß. In Bus oder Bahn setzen Sie sich ohnehin nur weite­ren Virenattacken aus. „Außerdem reizt Bewegung das Immunsystem und stimu­liert es“, erklärt Dr. Karsten Krüger vom Institut für Sportwissenschaft an der Universität Gießen. Und diese Anregung braucht es, um effizient zu arbeiten. „In den Lymphknoten bekämpfen die Im­munzellen Erreger. Die Lymphflüssigkeit wird aber nur durch Muskelbewegungen transportiert“, erläutert Prof. Hajo Haase vom Institut für Immunologie an der Universitätsklinik in Aachen.

Aber ziehen Sie sich draußen warm an, und binden Sie einen Schal vor Mund und Nase, damit Sie keine kalte Luft einatmen. Bei niedrigen Temperaturen verengen sich nämlich die Blutgefäße der Atemwege und erschweren so die Arbeit der Abwehr. Jetzt kommt auch Zink ins Spiel. Studienauswertungen des globalen Medizinnetzwerks „Cochrane Collaboration“ bestätigen: Zink kann eine Erkältung oft verhindern oder zumindest verkürzen. Gute Quellen sind Emmentaler, Gouda, Nüsse, Sonnenblumenkerne, Weizen­keimlinge und Haferflocken, Garnelen, Leber und Kalbfleisch. Auch Kakao, grüne Erbsen und Linsen helfen, den Zinkbedarf von ca. 20 mg pro Tag zu decken.

Soll ich mich gegen Grippe impfen lassen?

Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, sich den Schutz zu holen, vor allem für Risikogruppen

Wer sollte sich impfen lassen?

Zur Risikogruppe für eine Grippe zählen:

  • Schwangere
  • Senioren
  • Kinder
  • Mitarbeiter in Krankenhäuser, Pflegeheimen, Kindergärten
  • Menschen mit chronischen Erkrankungen wie Diabetes oder Asthma
  • Allergiker
EIN KLEINER PIKS kann Leben retten: Anders als eine Erkältung fordert die echte Grippe jedes Jahr Todesopfer. Sie beginnt meist plötzlich, mit hohem Fieber und Schüttelfrost, begleitet von Kopf- und Gliederschmerzen. Jedes Jahr tauchen neue Virustypen auf, an die die Grippeschutzimpfung angepasst wird. Sie sollte im November erfolgen, damit der Körper bis zur „Hochsaison“ den vollen Schutz aufbauen kann. Vor allem Menschen ab 60 und allen mit chronischen Erkrankungen empfehlen Ärzte, sich impfen zu lassen, denn deren Abwehr arbeitet etwas nachlässiger. Ein erhöhtes Ansteckungsrisiko hat auch, wer beruflich viel mit Menschen Kontakt hat oder täglich öffentliche Verkehrsmittel benutzt.

Promotion
Anzeige
Schlagworte
Erkrankungen | Gesund | Home | Tipps