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Fitness Diät Shakes im Test

Diät Shakes, die als Mahlzeitenersatz gedacht sind und damit beim Abnehmen helfen sollen – diesen Trend gibt es seit Jahren und mittlerweile gibt es eine Reihe an Angeboten, die alle nach dem gleichen Prinzip funktionieren: In Verbindung mit einer kalorienarmen Ernährung werden einzelne Mahlzeiten durch die aus dem jeweiligen Pulver angerührten Shakes ersetzt, so dass insgesamt eine große Menge Kalorien eingespart wird – das soll am Ende dazu führen, dass schnelle Abnehmerfolge verbucht werden.
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Wo ist der Unterschied zu einem klassischen Eiweißpulver?

Ein großer Teil vieler dieser Produkte ist Sojaeiweiß, weshalb es sich im Grunde genommen um eine Art Eiweißshake handelt – doch wer sich die Zutatenliste einmal genauer anschaut, der wird sehen, dass hier oft noch deutlich mehr als reines Proteinpulver enthalten ist.

Da Mahlzeiten ersetzt werden sollen, achten die Hersteller darauf, dass neben einem hohen Proteinanteil auch eine moderate Menge Kohlenhydrate und wichtige Vitamine und Mineralstoffe enthalten sind, die gerade in einem starken Kaloriendefizit für einen gesunden Körper wichtig sind.

Insgesamt verfügen diese Pulver also über einen niedrigeren Eiweißgehalt als klassische Proteinpulver, die einer der Bestandteile der Produkte sind – dafür sind allerdings auch weitere Nährstoffe enthalten, damit ganze Mahlzeiten adäquat ersetzt werden können.

Vorsichtig sein bei schnellen Ergebnissen auf der Waage

Wer seine Diät schon einmal nach einem Programm dieser Hersteller gestaltet oder eine Zeit lang Mahlzeiten durch Diät Shakes ersetzt hat, der weiß: Schon nach den ersten Tagen machen sich die ersten Ergebnisse auf der Waage bemerkbar und nach einigen Wochen sind gerne einmal 10 Kilo weniger auf der Waage zu sehen.

Euphorie ist an dieser Stelle natürlich angebracht, trotzdem sollte der Abnehmerfolg auch immer realistisch eingeschätzt werden. In den ersten Tagen besteht der Großteil des verlorenen Gewichts aus zwei Teilen:

  1. Wasser. Der Großteil des verlorenen Wassers ist dabei an Glykogen gebunden, das für die Energieversorgung der Muskeln zuständig ist – durch die häufig kohlenhydratarme Ernährung werden die Glykogenspeicher geleert und das an das Glykogen gebundene Wasser geht ebenfalls verloren. Das kann, je nach Körpergewicht, schnell 2-3 Kilogramm ausmachen.
  2. Darminhalt. Auch das ist ein entscheidender Punkt, an den allerdings wenige Abnehmwillige denken – wer viel (oder nur noch) flüssige Nahrung zu sich nimmt, der entleert seinen Verdauungstrakt und verliert auch hier das ein oder andere Kilo, ohne wirklich Fett abgenommen zu haben.

An dieser Stelle soll natürlich niemandem der Erfolg abgesprochen werden, doch eine realistische Einschätzung des Ganzen ist wichtig – vor allem, um auch dann am Ball zu bleiben, wenn plötzlich langsamere Fortschritte gemacht werden. Denn das ist der Punkt, an dem tatsächlich Körperfett verloren wird.

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