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Rezept Einfache Fleisch-Rezepte

Fleisch liefert wichtige Nährstoffe wie Eiweiß, Eisen und Vitamine. Es ist gesund – vorausgesetzt, es enthält wenig Fett. Wir zeigen einfache Rezepte mit Geflügel, Rind, Schwein, Kalb und Lamm. 

Möhren-Zwiebel-Gemüse mit Lammfilet
        

Fleisch schmeckt und ist in einer ausgewogenen Ernährung durchaus gesund. Aber wie ist das mit der Qualität – was können wir noch essen?

Egal, ob Hähnchenbrust oder Lammfleisch – beide liefern viele Nährstoffe und haben ihren Platz in einer gesunden Ernährung. Eiweiß, Mineralstoffe und Vitamine aus tierischen Quellen verwertet unser Organismus besonders gut. Zu viel Fleisch ist ungesund, das wissen wir. Aber wie viel ist „zu viel“? In Deutschland essen Männer mit über 100 Gramm am Tag doppelt so viel Fleisch wie Frauen. Beiden wird pro Woche gerade mal 300 bis 600 Gramm empfohlen. Zu viel oder zu fettreiche Fleischprodukte erhöhen mit ihren gesättigten Fettsäuren den Cholesterinspiegel, treiben die Harnsäurewerte in die Höhe – was Gicht auslösen kann – und liefern einfach zu viele Kalorien. Fettarme Produkte wie Geflügelbrust oder zartes Filet dagegen ersparen Kalorien und bieten trotzdem die guten Inhaltsstoffe.

SCHWEINEFLEISCH
Dreimal weniger Fett als ein Kotelett enthalten Schweinefilet und -schnitzel, nämlich nur 2 Prozent Fett. Dafür 22 Prozent Eiweiß. Dazu liefern sie Vitamin A für die Zellbildung, Niacin für mehr Energie, B6 für ein starkes Immunsystem, B12 für den Stoffwechsel, Eisen zur Blutbildung und Zink für die Wundheilung. 

Weitere Rezepte mit Fleisch

RINDFLEISCH
Das Filet enthält etwa 4 Prozent Fett und 22 Prozent Eiweiß. Hackfleisch ist da mit 12 Prozent deutlich fettreicher. Zartes Filet ist reich an Vitamin B1 (fördert das Wachstum) und an Niacin, Vitamin B6, B12, Eisen, Zink. Zudem liefert es Fluor zur Stärkung von Zähnen und Knochen sowie Kalium für den Energiestoffwechsel.

LAMMFLEISCH
Das zarte Filet enthält nur 4 Prozent Fett und 22 Prozent Eiweiß. Es ist reich an Vitamin B12, Niacin, Eisen, Zink und Fluor. Mageres Lammfleisch eignet sich nicht nur zum Kurzbraten, sondern auch zum Schmoren.

GEFLÜGELFLEISCH
Hähnchen- und Putenbrust zählen mit ca. 1 Prozent Fett zum fettärmsten Fleisch. Dafür liefern sie ganze 24 Prozent Eiweiß für unsere Muskeln. Geflügelfleisch mit Haut hat jedoch gleich 10 Prozent mehr Fett. Außerdem enthält Geflügel Vitamin B1, B2, Niacin, Vitamin B6, Zink.

KALBFLEISCH
Ganze 27 Prozent Eiweiß liefert Kalbsfilet oder -schnitzel – und 4 Prozent Fett. Der Gehalt an Niacin, Vitamin B6, B12, Eisen und Zink ist vergleichbar mit dem von Schweinefleisch.

Klasse statt Masse
Fleischskandale, Billigangebote, Gentechnik im Futter, Klima-Erwärmung: Es gibt gute Gründe, weniger Fleisch zu essen. Trotzdem ist Fleisch ernährungsphysiologisch wertvoll. Wenn Sie beim Einkauf ein paar Dinge beachten, können Sie Ihr Sonntags-Steak mit gutem Gewissen genießen. Aufzucht und Herkunft sind wichtig: Die Tiere sollten artgerecht gehalten und gefüttert sowie möglichst nahebei aufgewachsen und geschlachtet worden sein – lange Transportwege quälen die Tiere und belasten die Umwelt.

Keine Billigangebote – denn dieses Fleisch stammt aus intensiver Mast mit günstigem Futter und wenig Auslauf für die Tiere. Folgen der Billigfleisch-Produktion waren in der Vergangenheit unter anderem der BSE-Skandal oder Dioxin-Rückstände. „Qualität statt Quantität“ heißt die Lösung. Artgerechte Tierhaltung wie bei freilaufenden Tieren, längere Mastzeiten und natürliches, selbst angebautes Futter sind zwar teurer, führen aber zu besserer Qualität und erweisen sich als nachhaltiger: „Weniger Fleisch, dafür aber besseres“ ist gut für die Gesundheit – und fürs Klima. Denn so reduziert sich der Ausstoß von Kohlendioxid und Methan. Es muss nicht immer „Bio“ sein – auch der Metzgermeister Ihres Vertrauens offeriert gute Qualität von regionalen Anbietern. Die „Bio“-Siegel helfen aber dabei, auch im Supermarkt Fleisch zu finden, das man beruhigt in die Pfanne legen kann.  

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