Rezepte

Kochen Frühlingsleichte Mairübe

Roh in Salaten, gedünstet als Gemüse oder in Suppen und Eintöpfen: Die Mairüben bereichern die Frühlingsküche mit feiner Schärfe.

Mairüben-Gemüse-Suppe
   

Steckbrief 

Damals Die Mairübe, auch Mairübchen oder Navette genannt, gehört zu den Speiserüben aus der Familie der Kreuzblütengewächse (wie die Herbstrübe und das Teltower Rübchen) und ist die kleinste und zarteste von allen. Mairüben wurden schon in der Antike als Kulturpflanze angebaut, doch später von der Kartoffel verdrängt. Übrigens: Möhren/Wurzeln stammen aus einer anderen Familie, gelten nicht als Speiserüben.

Heute Für uns ist die Mairübe wieder interessant, weil sie als eines der ersten Gemüse des Jahres frisch in den Handel kommt: Wie der Name schon verrät, finden wir sie hauptsächlich von Mai bis Juni auf den Wochenmärkten.

Knackfrisch Der Geschmack erinnert an eine Mischung aus Radieschen und Kohlrabi, nur etwas milder und süsser. Ätherische Öle geben der Mairübe eine unverwechselbare Note. Die Schale enthält viele Senföle, die die Schärfe erzeugen. Wer es lieber mild mag, schält die rohen Rüben einfach. Auch die Blattstiele und die Blätter können Sie essen: Als sogenannter Rübstiel werden sie wie Spinat zubereitet und ähneln ihm auch im Geschmack.

Rundum gesund Mairüben enthalten viele nervenstärkende B-Vitamine, Folsäure, abwehrstärkendes Zink und blutbildendes Eisen. Die Blätter der Rüben liefern viel Karotin und Vitamin C.

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Essen | Gemüse | Kochen