Rezepte

Butterfrüchte Avocado: Ist sie wirklich gesund?

Avocados enthalten viel Fett, sind aber dennoch gesund und eine hervorragende Zutat. Mit dem Superfood könnt Ihr leckere Gerichte zaubern. Warum sie trotz des hohen Fettgehalts so gesund sind und welche Gerichte durch den Zusatz von Avocado besonders lecker schmecken? Wir verraten es Euch!
Avocado
           
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Avocados haben einen milden Geschmack, gepaart mit einer cremigen Konsistenz. Sie sind auch als Butterfrüchte bekannt - das butterweiche Fruchtfleisch und auch der hohe Fettanteil tragen zu diesem Namen bei. Niemand muss auf Avocados verzichten, denn die Früchte eignen sich hervorragend als Bestandteil vieler Diäten. Sie sind wahre Figurwunder und das trotz des hohen Fettgehaltes. Der Grund: Sie enthalten viele wichtige Mineralstoffe, Vitamin A, B, C, D, E und K, sekundäre Pflanzenstoffe, sogenannte Saponine, Ballaststoffe und ungesättigte Fettsäuren. Die ungesättigten Fettsäuren der Frucht sorgen unter anderem für das Sättigungsgefühl im Körper. Die Aufgaben von sekundären Pflanzenstoffe sind umfangreich. Diese hemmen schädliche Bakterien, sind für den Zellschutz verantwortlich, regulieren das Blut und stärken das Immunsystem.

Frische und reife Avocados

Avocados sind mittlerweile ein fester Bestandteil im Sortiment der meisten Supermärkte und auch auf dem Wochenmarkt werdet Ihr die grünliche Frucht finden. Aber woran erkennt Ihr, dass die Avocado auch wirklich reif ist, damit Ihr auch wirklich das leckere und reichhaltige Fruchtfleisch genießen könnt?  

Eine reife Avocado erkennt Ihr daran, dass die Früchte bei der Reife ihre Farbe von Grün auf Schwarz verändern. Aber: Die Avocado-Sorte "Hass" ist von Natur aus Schwarz. Bei einem leichten Druck auf die Schale sollte die Frucht ganz leicht nachgeben, so könnt Ihr Euch sicher sein, dass die Avocado reif ist. Ist die Schale bereits uneben und sehr weich, dann wurde die Frucht schon länger gelagert. Die Avocado ist dann überreif, Ihr solltet sie nicht kaufen. Entdeckt Ihr grüne Avocados mit schwarzen Stellen an der Schale, lasst sie liegen. Diese Früchte sind bereits verdorben.

Greift daher vorab eher zu unreifen Früchten und lasst sie Zuhause noch etwas nachreifen, so könnt Ihr selbst den Zeitpunkt der Reife abwarten und das Superfood essen, wenn es genießbar ist. Soll die Avocado schneller reifen, legt sie zusammen mit einem Apfel in eine Tüte. Das in Äpfeln enthaltene Reifegas Ethylen beschleunigt die Reifung der Frucht.

Lagert die Avocado kühl, jedoch nicht kälter als 5 °C. Wenn Ihr sie wärmer lagert, reift sie auch schneller nach.

Mit Avocados abnehmen

In 100 g Avocado stecken in etwa 17 g Fett. Das mag viel sein, doch handelt es sich dabei um gesunde Fette, nämlich ungesättigte Fettsäuren. Diese schützen das Herz, wirken cholesterinsenkend und können beim Fettabbau helfen. Das Enzym Lipase steuert die Fettverbrennung im Fettgewebe und während der Verdauung und verhindert zugleich die Speicherung des in der Avocado enthaltenen Fettes.

Rezepte des Superfoods

Avocados schmecken vor allem roh. Viele kennen die Frucht als Zutat in Sushi oder als Brotaufstrich. Die Variationen von Avocado-Gerichten sind unendlich - tolle Avocado-Rezepte findet Ihr auf den nächsten Seiten.

Wie Ihr eine Avocado richtig verarbeitet, zeigt Euch dieses kurze Video.

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Schlagworte
Abnehmen | Ernährung | Gesundheit | Rezepte
Autor
Mareike Schumacher
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