Allgäu

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Schloss Neuschwanstein

Allgäuer Stadtgeschichten 

Um den ganzen Menschen glücklich zu machen, braucht auch der Geist Anregung. Dafür bietet das Allgäu viel Kultur. 39 Schlösser (Neuschwanstein!), Burgen und Ruinen sind aufzuzählen, 84 Museen, Sammlungen, Bühnen, Konzerte und 2012 unzählige Feste. Wie das „Heilig-Blutfest“ in Bad Wurzach am 13. Juli mit ca. 1700 Reitern und 4000 Wallfahrern. Oder Memmingen: Hier findet vom 29.7.–5.8. mit der Wallensteinwoche eines der größten Historienspiele Europas statt. Auch das mittelalterliche Frundsbergfest in Mindelheim wird nur alle drei Jahre gefeiert (letztes Juni-, erstes Juliwochenende). Bestelltipp: das 32-seitige Magazin „Allgäuer Stadtgeschichten“ (kostenfrei) mit Infos zu zehn historischen Städten. Tel. 08 00/2 57 36 78, täglich von 8–20 Uhr, www.allgaeu.info

Zeitreisen 

Wer das Mittelalter erleben möchte, dem sei Isny ans Herz gelegt. Ein Besuch der Stadt ist wie eine Reise in eine andere Zeit. Etwa, wenn Sie durch den Wehrgang streifen oder das ehemalige Gefängnis im Wassertor besuchen. Tipp: Besuchen Sie auch das Schloss Isny, ein ehemaliges Benediktiner-Kloster, mit seiner schönen Kunsthalle. www.isny.de

Im Reich der wilden Fräulein 

Sturmannshöhle
Tief unten im Schwarzenberg, wo der tosende Höhlenbach niemals ruht, dort wohnen sie seit Urzeiten: „Stuzze Muzz“, „Tschudre Mudre“, „Maringga“ und „Ringgede Bingge“. Die vier wilden Fräulein der Sturmannshöhle in Obermaiselstein, einem der Hörnerdörfer. Wer zu ihnen hinabsteigt, erfährt ihre Geschichte. Zum Glück ist der Weg die 180 Stufen hinab bequem und gut gesichert. Er führt vorbei an 120 Millionen Jahre alten Gesteinen in die einzige begehbare Höhle des Allgäus. Eine Führung dauert etwa 30 Minuten und kostet 4 Euro. Infos unter www.sturmannshoehle.de Tipp: An der Engstelle der Straße von Obermaiselstein nach Tiefenbach, dem „Hirschsprung“, beginnt am Fuße des Schwarzenbergs der Obermaiselsteiner Sagenweg. Die Höhle ist Teil davon.

Hochgenuss für Musikfans 

„MusikHochGenuss“ ist der Titel des Allgäuer Musikfestivals. Er trifft ins Schwarze. Die Konzerte folgen den Spuren von historischen Lauten und Geigen, tauchen ein in orientalische Welten, begegnen verschiedenen Religionen, verbünden die Klassik mit der traditionellen Volksmusik oder vereinen Streichquartett mit Maultrommel und Zither. Musikfans sollten sich z. B. folgende Daten notieren: Musica Sacra International (25.–30.5.) in Marktoberdorf, Ottobeurer Konzerte (17.5.–23.9.), Oberstdorfer Musiksommer (26.7.–16.8.), „vielsaitig“ in Füssen (29.8.–8.9.), Neuschwanstein Konzerte (15.–23.9.), Festival der Nationen (26.9.– 6.10.), „Ein Ort wird Musik“ in Bad Hindelang (7.–10.10.). Mehr Infos und Termine verrät die kostenlose Broschüre „MusikHochGenuss“. Zu bestellen unter Tel. 08 00/2 57 36 78, täglich 8–20 Uhr. www.allgaeu.info

Himmlische Architektur 

Wurzacher Schloss
Pausbäckige Engel, Gold und Schnörkel – wer die Zeit des Barocks liebt und auf der Barockstraße unterwegs ist, darf an Bad Wurzach auf keinen Fall vorbeifahren. Am beeindruckendsten ist das Wurzacher Schloss mit dem berühmten Barocktreppenhaus. Zwei elegant geschwungene Sandsteintreppen führen, gesäumt von Putten, drei Stockwerke hinauf. Oben wartet der griechische Götterhimmel mit den Protagonisten der Herkules-Sage auf Bewunderer. Das farbenprächtige Deckengewölbe ist wahrer Höhepunkt des Oberschwäbischen Spätbarocks. Ein Olymp! Schloss Bad Wurzach, Tel. 0 75 64/30 21 50, www.schloss-badwurzach.de, www.bad-wurzach.de

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