Alternative Medizin

Augengrippe Den klaren Blick bewahren

Eine neue, hochansteckende Augeninfektion grassiert: die Augengrippe. Plötzlich rötet sich die Bindehaut, es juckt und schmerzt. Doch Sie können sich schützen
Frau Augen
  

Rund 20-mal am Tag berühren unsere Finger ein Auge. Wir reiben unser Lid, wischen an den Wimpern oder streichen Fusseln weg. Meistens merken wir das gar nicht. Genau diese beiläufigen Kontakte erweisen sich jetzt als tückisch. Denn die Augengrippe überträgt sich über einen Hand-Augen-Kontakt. In den vergangenen Monaten verbreitete sie sich rasant vor allem in Nordrhein-West falen, Baden-Württemberg und Niedersachen, noch ist kein Ende der Infek tionswelle in Sicht.

Was genau verbirgt sich hinter der sogenannten Augengrippe?
Ausgelöst wird die Entzündung von Bindehaut und Hornhaut der Augen durch Viren, die zur Gruppe der Adenoviren gehören. Dr. Toam Katz, Facharzt für Augenheilkunde in Hamburg: „Adenoviren zeichnen sich durch eine besondere Widerstands fähigkeit und eine lange Lebensdauer aus.“ Problemlos überleben sie wochenlang bei Zimmertemperatur.

Wo lauern die Viren, wie stecke ich mich an?
Wie bei einer Erkältung verbreiten sich die Viren über winzige Tröpfchen. „Schon beim Händeschütteln, über Türklinken, Bus- und Bahngriffe oder Handtücher werden sie übertragen“, warnt Dr. Katz. Und sie sind zahlreich: In der Tränenflüssigkeit eines Infizierten sitzen Milliarden Viren.

Wie schütze ich mich am besten?
Am besten hilft häufiges Händewaschen. Dabei die Seife mindestens 30 Sekunden auf den Händen verteilen, dann gründlich abspülen, mit Wegwerftüchern abtrocknen.

 

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