Alternative Medizin

Medizin Bäume in der Naturheilkunde

Blätter, Rinde, Saft, Holz und Harz werden schon seit Urzeiten als Medizin genutzt. Vital zeigt, welche Heilkraft in Birke, Ahorn & Co steckt.
Tanne
      

Tanne

Die Empfindsame

Im Mittelgebirge fühlt sich die Tanne (bot.: Abies alba) am wohlsten. Bis zu 40 Meter hoch ragt sie oft kerzengerade in den Himmel. Ihr bis zu einem Meter dicker hellgrauer Stamm mit seinem weichen Holz ist bis zur halben Länge astfrei. Die Tanne kann 500 bis 800 Jahre alt werden – aber sie reagiert sehr empfindlich auf Schadstoffe, Klimaveränderungen, Schädlinge und Wildverbiss.

Heilwirkung: Die ätherischen Öle der Weißtanne wie Pinen oder Camphen wirken antimikrobiell und durchblutungsfördernd. Sie lösen Verschleimungen der Bronchien, sind harn und schweißtreibend. Wichtig: für Patienten mit Bronchialasthma und Keuchhusten nicht geeignet!

Das beste Rezept: Bei Erkältungen, Atemwegsproblemen und rheumatischen Beschwerden lindert ein Badezusatz die Beschwerden. Dafür 200 Gramm frisch gesammelte Nadeln in 1 l Wasser etwa 5 Minuten kochen lassen und dem ca. 38,5 Grad warmen Badewasser beimischen.

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