Entspannung

Entspannungs-Special Entschleunigungs-Management

Ein kompliziertes Wort für eine erstaunlich einfache Sache: sich selbst Freiräume einzuplanen. Das ist kein Luxus, sondern notwendig!
Zeitmanagement
  

Jeden Tag wie ein Geschenk erleben und trotzdem alle anstehenden Aufgaben erledigen – schön wär’s. Mit den Tipps der Hamburger Diplom-Psychologin Christine Geschke kommen Sie diesem Ziel näher. Und schaffen es, auch in einem allzu vollen Terminkalender die nötigen Pausen zum Durchatmen unterzubringen.

Inseln der Entspannung
Bauen Sie Ruhezeiten in den Alltag ein – egal wie viel Sie zu tun haben. Ideal wäre jeden zweiten Tag ein Wellness-Termin (z. B. Yoga, Schwimmen, Sauna, Radfahren), der etwa eine Stunde (plus Fahrzeit) dauert. Nicht immer nur Brückentage freinehmen und das Wochenende verlängern: Machen Sie einmal im Jahr drei Wochen Urlaub. Innerhalb dieser Zeit gewinnen Sie so viel Abstand vom Alltag, dass Sie Ihr Leben automatisch von außen betrachten und, wieder zu Hause, nach und nach verbessern können.

Trick zum Zeit-Gewinnen für Eltern
Die Hektik ausbremsen
Planen Sie fünf Minuten Pufferzeit vor jedem Termin ein. Falls Sie die nicht brauchen, nutzen Sie sie für sich. Schreiben Sie außerdem jeden Tag realistische (!) To-do-Listen. Nicht vergessen: dick in Rot die Entspannungszeiten eintragen.

Gut ist wirklich gut genug
Sagen Sie sich möglichst oft, dass Sie nicht perfekt sein müssen, um Ihre Ziele zu erreichen. Also: Aufgaben innerhalb der kalkulierten Zeit abschließen und die folgende Pause bewusst genießen. Zum Beispiel mit einem Nickerchen zwischendurch: Nachweislich haben sich Körper und Geist schon nach zehn Minuten so weit regeneriert, dass man das restliche Tagwerk erfrischt und effektiv angehen kann.

Der alte Trick: einfach Nein sagen
Aus Angst vor Nachteilen und Ablehnung gehen gerade Frauen viele Verpflichtungen ein. Lernen Sie, (etwas öfter) Nein zu sagen und Ihre Bedürfnisse von denen anderer abzugrenzen. Selbstbewusstes und -bestimmtes Auftreten wird erfahrungsgemäß eher honoriert, während Menschen mit angepasstem Verhalten leichter ausgenutzt werden. Das soll Ihnen nicht passieren!

Überprüfen Sie Ihre Wahrnehmung
Jede Einschätzung einer Situation zieht unwillkürlich eine körperliche Reaktion nach sich. Stufen wir den Hund auf dem Bürgersteig als gefährlich ein, steigt der Blutdruck, Stresshormone werden ausgeschüttet. Bewerten wir denselben Hund als liebenswürdig, fluten Glückshormone den Körper, der sich daraufhin entspannt. Versuchen Sie mal, Ihre Firma, die Kollegen oder den Supermarkt in einem anderen Licht wahrzunehmen. Wenn’s klappt, tun Sie Ihrer körperlichen und seelischen Gesundheit was Gutes.

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Schlagworte
Beziehungen | Entspannung | Therapie