Gelenk- und Arthrose-Special

VITAL Selbstmedikation Sportverletzungen

"Autsch! Aber das krieg ich wieder hin." So denken viele und behandeln sich mit Hausmitteln und rezeptfreien Arzneien. Welche wirklich helfen und wann Sie besser den Arzt fragen, sagt diese Serie. Diesmal: Sportverletzungen

Sportverletzung
  

Ein Klassiker: Beim Biken mit Karacho über den Asphalt fegen, die Kurve blöd erwischen und mit dem Allerwertesten auf der Straße landen. „Sattelsportler“ leben nicht ungefährlich. Genauso wie Skater, Jogger, Reiter und Tennisspieler. Jedes Jahr verletzen sich zwei Millionen Deutsche beim Freizeitsport. Das kann zwar höllisch schmerzen, erweist sich jedoch bei gut jedem zweiten Unfall als Bagatellverletzung. Also z.B. als Prellung, Zerrung, verdrehter Rücken oder Überdehnung von Sehnen und Bändern. Genau diese Blessuren können Sie erfolgreich selbst behandeln.

Die besten Hausmittel: Bei leichten Schmerzen und Schwellungen lohnt es sich, erst einmal einen kühlenden, ausleitenden Quarkwickel aufzulegen. Magerquark aus dem Kühlschrank 1/2 Zentimeter dick auf ein Leinentuch streichen. Die verletzte Region umwickeln. 15 Minuten wirken lassen. 4 bis 6-mal im Stundenrhythmus wiederholen. Auch gut: 1 Esslöffel essigsaure Tonerde (Apotheke) in 1/4 Liter kaltes Wasser geben, Leinentuch damit tränken, auf die Verletzung legen. Behandlungsschema wie beim Quarkwickel.

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Gesund | Selbstmedikation | Sportverletzungen