Gelenk- und Arthrose-Special

Ursachen und Behandlung Sportverletzungen

Sportverletzungen sind meist sehr schmerzhaft. Wir zeigen Euch, wie man sie am besten behandelt und wodurch sie häufig entstehen.
Sportlerin hält sich den verletzten Knöchel
  
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Sport ist gesund, Sport macht uns fit und ausdauernd für einen aufreibenden Alltag. Regelmäßiges Joggen, gezieltes Krafttraining oder gemäßigte Schwimmübungen sorgen für einen straffen Körper und einen gesunden Rücken. Doch nicht immer geht beim Training alles glatt. Wer seine Muskeln überstrapaziert oder nur einseitig belastet, kann ebenso schnell von Sportverletzungen betroffen sein wie ein versierter Läufer, der beim Training stürzt. 

Dr. Schwer

Nur fünf von 100 Sportverletzungen werden heute noch operiert. Neue OP-Techniken führen zu immer kleineren, schonenderen Eingriffen. „Bei der Chondrofiller-Therapie etwa reparieren wir Knorpelschäden im Knie mit einem biologischen Implantat aus flüssigem Kollagen. Bei nur einem einzigen Eingriff“, so Dr. Schwer. Sanfte Schnitte auch beim gerissenen Meniskus: Er wird vorsichtig zusammengenäht oder nur ein kleiner Teil entfernt. „Und bei einem Bänderriss am Knöchel stabilisiert ein Spezial-Doppelfaden mit Metallplättchen, der ihn am Verrutschen hindert, das Sprunggelenk.“ Wenn das keinen Mut macht, jetzt entspannt und schonend durchzustarten! 

Häufige Ursachen von Sportverletzungen

Sportverletzungen können beispielweise in Form von Prellungen, Zerrungen oder Bänderrissen auftreten. Als Ursache für Sportverletzungen gelten meist mangelnde Vorbereitung auf das Training, sprich fehlendes oder zu kurzes Aufwärmen, sowie zu kurze Pausen zwischen den Trainingseinheiten. Wer Hobbysport betreibt, neigt außerdem häufig dazu, bei der Ausübung seines Trainings Fehler zu machen, da nie ein Trainer die genaue Ausführung demonstriert hat. Aber auch ungünstiges Wetter, zum Beispiel Glatteis, kann schnell zu einer Sportverletzung führen. Und wer einen ungeschickten Gegner hat, kann in Ball- oder Kampfsportarten natürlich auch schnell mit Blessuren nach Hause gehen.

Die meisten dieser Ursachen können wir aber beinflussen. So wird das Verletzungsrisiko minimiert und wir haben lange und vor allem beschwerdefrei Spaß an unserer Lieblingssportart.

Sportverletzungen vorbeugen

Man muss es also gar nicht erst so weit kommen lassen. Hier unsere Tipps, damit Ihr verletzungsfrei Sport treiben könnt:

Richtiges Aufwärmen: Das A und O eines jeden Trainings ist die gezielte Vorbereitung des Körpers auf die anstehende Belastung. Die Muskeln werden warm und elastisch, Zerrungen sind so eher unwahrscheinlich. Für ein gezieltes Aufwärmprogramm sollten Sie sich mindestens fünf Minuten ausgiebig dehnen und stretchen sowie ein wenig warmlaufen. Lassen Sie aber zwischen dem Aufwärmen und dem eigentlichen Training nicht zu viel Zeit vergehen, denn sonst war die Vorbereitung völlig umsonst. Das Stretching nach dem Sport gehört übrigens genauso dazu wie das Aufwärmen. 

Moderat trainieren: Viel bringt nicht immer viel. Das gilt insbesondere beim Sport. Beginnen Sie stets langsam, überfordern Sie sich nicht und geben Sie Ihrem Körper stets ausreichend Zeit, sich an das Training zu gewöhnen. Wenn die ersten Wochen geschafft sind, können Sie beispielweise Tempo oder Dauer des Trainings langsam steigern.

Ausrüstung und Flüssigkeitsversorgung: Die günstigen Treter aus dem Supermarkt schonen vielleicht Ihren Geldbeutel - Ihre Gelenke werden es Ihnen aber auf Dauer nicht verzeihen, dass Sie hier am falschen Ende gespart haben. Lassen Sie sich im Sportfachhandel beraten - und zwar nicht nur fürs richtige Schuhwerk, sondern auch für die restliche Ausrüstung.

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