Gelenk- und Arthrose-Special

Aqua-Bouncing Unterwasser-Trampolin

Aqua-Fitnesstraining auf dem Unterwasser-Trampolin - dieser neue Trend verspricht Kondition und Muskeln. Aber auch viel Spaß. VITAL-Autorin Ester Langmaack machte für uns den Hüpf-Test.

unterwasser-trampolin
  

Das Wasser brodelt – und das liegt nicht an der Temperatur. Im kleinen Becken der Hamburger Alsterschwimmhalle springen zehn Aqua-Fans und ich wie verrückt auf einem Trampolin herum. Wir befinden uns in der Aufwärmphase beim Aquabouncing-Kurs. Und das heißt: Wir machen rasend schnelle kleine Trippelschritte auf der Sprungmatte im brusthohen Wasser. Fast auf der Stelle, die Hände schnellen vor und zurück, genau wie bei einem Sprintlauf auf dem Trockenen. Das bringt die Wasseroberfläche derartig in Wallung, dass man sich vorkommt wie in einem Hexenkessel.

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Vor ein paar Minuten noch fühlten sich die 28 Grad eher kühl an, was sich aber schlagartig ändert. Kaum steht das 1 x 1 Meter große Trampolin mit den Saugfüßen fest auf dem Beckenboden, kaum hallen die ersten Beats aus den Lautsprechern und kaum haben wir die ersten „Sprints“ hinter uns, röten sich die Wangen, die Augen glänzen und der Puls schnellt hoch. Das Bouncing hat uns voll im Griff.

Wasser und Trampolin? Hört sich nicht an, als ob das zusammenpasste.

Tatsächlich aber wird aus dieser Kombi ein Training, das hervorragend die Gelenke schont, weil man unter Wasser nur ein Zehntel seines Gewichts tragen muss. Gleichzeitig fordert es den ganzen Körper dynamisch heraus: Ausdauer, Muskelpower, Beweglichkeit, Koordination und Balance werden gepuscht – fast schon ein Allround-Workout. Vor allem die Bauch-, Rumpf- und Rückenmuskulatur stehen unter Spannung, um dem Wasserwiderstand Paroli zu bieten. Gut für die Wirbelsäule! Der schnelle Wechsel zwischen Be- und Entlastung beim Springen soll sich außerdem positiv auf die Bandscheiben auswirken und bei Rückenproblemen helfen. Dazu kommt ein super Fatburning-Effekt: Bis zu 1000 Kilokalorien kann man pro Stunde verbrennen.

Vor uns steht jetzt Fabian Gasde, unser Trainer. Mit knackigen 23 Jahren und einer ebensolchen Figur, demonstriert er auf dem Beckenrand, was wir im Wasser machen sollen. Dass Aquabouncing, zumindest dieser Kurs in der Alsterschwimmhalle, nichts mit Reha-Training zu tun hat, klärt sich innerhalb der ersten Trainingsminuten. Das hatte ich schon geahnt, als eine Teilnehmerin erzählte, sie wolle einen Ausgleich zu ihrem Triathlontraining.

Fitnesstraining auf dem Unterwasser-Trampolin: Dieser neue Trend, auch Bouncing genannt, verspricht Kondition und Muskeln und ist ein ideales Training.

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Schlagworte
Körper | Schlank | Training | Wasser-Fitness
Autor
Esther Langmaack