Homöopathie

Nutzen Sie die Selbstheilungskräfte Ihres Körpers Eigenbluttherapie

Bei der Eigenbluttherapie, die zum Bereich der Homöopathie zählt, wird den Patienten eigenes Blut gegeben, dass im Körper den Heilungsprozess nach bestimmten Erkrankungen aktivieren und beschleunigen soll. Wir verraten Ihnen alles über die Wirkungsweise, die verschiedenen Methoden, Kosten und Risiken der Behandlung mit Eigenblut.
Frau bei Blutinfusion
  

Die Eigenbluttherapie gehört zum Gebiet der Naturheilkunde. Sie beschreibt eine Reiztherapie, bei der dem Körper eigenes Blut zugeführt wird. Dieses körpereigene Blut wirkt als Fremdkörperreiz, aktiviert das Abwehrsystem und regt es dazu an, den Heilungsprozess einzuleiten.

Methodik der Eigenbluttherapie

Ein Heilpraktiker entnimmt Ihnen 0,1 bis 1 Milliliter Blut aus der Armvene oder der Fingerbeere (Kapillarblut). Nun gibt es verschiedene Varianten, bei denen das Blut entweder direkt wieder zurück in den Körper gespritzt wird, oder vorher behandelt wird. Deshalb ist eine Eigenblutbehandlung nicht zu verwechseln mit einer Eigenblutspende. Entnimmt der Alternativmediziner das Blut aus der Fingerbeere, wird dieses anschließend nach homöopathischen Vorschriften aufbereitet und oral eingenommen.

Verschiedene Varianten der Eigenbluttherapie

Bei beiden Varianten werden bei der ersten Eigenbluttherapie bis zu einem Milliliter Blut abgenommen. Diese Menge steigert sich mit jeder weiteren Behandlung. Die komplette Therapie dauert je nach Beschwerden acht bis zwölf Wochen, wobei ein- bis zweimal pro Woche Eigenblut gespritzt wird.

Wirkungsweise der Eigenbluttherapie

Das gespritzte Eigenblut gibt dem Körper kleine Reize, was dazu führt, dass das Abwehrsystem das körpereigene Blut als Eindringling und Fremdkörper wahrnimmt und diesen vernichten will. Daraufhin steigt die Leukozytenzahl im Körper an, und Antikörper werden gebildet. Dies kann vorerst, wie bei einer normalen Infektion, zu Fieber und Müdigkeit führen, woraufhin eine rasche Besserung folgt. Durch die Aktivierung des Abwehrsystems wird gleichzeitig der Heilungsprozess eingeleitet.

Einsatzbereiche der Eigenbluttherapie

Eigenblutbehandlungen werden meist bei Allergien wie Heuschnupfen eingesetzt, um das Immunsystem zu trainieren, nicht überzureagieren. Wichtig ist es schon in der allergiefreien Zeit mit der Behandlung zu beginnen. Zudem gehören Eigenbluttherapien zu den Heilmethoden bei Asthma, Neurodermitis, Schuppenflechte (Psoriasis), Rheuma, chronischen Erkrankungen und einem geschwächten Immunsystem — also bei einer hohen Infektanfälligkeit. Auch die Wundheilung kann durch eine Eigenblutbehandlung verbessert werden. Bei allergischen Geschehen nach einer Darmreinigung zu Hause kann eine Eigenbluttherapie manchmal auch helfen. Menschen mit Tuberkulose, Entzündung der Venen oder Gerinnungsstörungen sind für diese Therapie nicht geeignet.

Mehr über mögliche Risiken und die Kosten einer Eigenbluttherapie finden Sie auf der nächsten Seite >>

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