Kopfschmerzen und Migräne

Kopfschmerzen Kopfschmerzen ernst nehmen

Frau Kopfschmerzen
  
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Signale wahrnehmen, Gefühle zeigen

Die Konkordanztherapie, ein speziell für Migräne-Patienten ent wickeltes Verhaltenstraining, hilft ebenfalls, die Körpersignale in schwierigen Situationen besser wahrzunehmen. Es lehrt, Gefühle zu zeigen, über Sorgen und Probleme zu sprechen, statt sie „in sich hineinzufressen“. Das senkt den Stresslevel.

Echte und falsche Auslöser kennen

Früher glaubten Ärzte, dass bestimmte Nahrungsmittel Migräne auslösen. Zu diesen sogenannten Triggern zählten sie Schokolade, Zitrusfrüchte
und Käse. Prof. Göbel: „Heute wissen wir, dass der Heißhunger z.B. nach Süßem schon zum Symptomenkomplex der Migräne gehört. Denn im Vorfeld der Migräne entsteht ein Energiedefizit in den Nervenzellen. Darum lechzt das Nervensystem nach hochkalorischen Nahrungsmitteln.

Kopfschmerzen
Starke Migränetrigger sind hingegen Stress, Unregelmäßigkeiten im Lebensrhythmus und das Auslassen von Mahlzeiten.“ Auch das fürs Auge kaum wahrnehmbare Flackern von PC-Bildschirmen kann eine Migräne-Attacke auslösen.

Übrigens: Selbst bei unerträglichen Schmerzen nimmt das Gehirn vermutlich keinen Schaden. Das hatten Mediziner zeitweise befürchtet. Wissenschaftler von der niederländischen Universität Leiden konnten in einer aktuellen Studie aber auch bei chronischer Migräne keine Ausfälle bei Gedächtnisleistung, Konzentration oder Aufmerksamkeit nachweisen.

So unterschieden sich die verschiedenen Kopfschmerztypen

Typisch Migräne

Typisch Spannungskopfschmerz

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Schlagworte
Kopfschmerzen | Krankheiten
Autor
Sandra Schulte
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