Ratgeber

Energie: Inspiration Alles zu seiner Zeit

Es kommt nicht darauf an, wie alt wir werden, sondern wie wir alt werden. Ein kleiner, aber feiner Unterschied. Wechselnde Erwartungen, Hoffnungen und Aussichten prägen unsere 30er-, 40er- und 50er-Lebensjahre. Doch jedes Jahrzehnt hat seine eigene Qualität. Die gilt es zu entdecken. So gewinnen Sie mehr Energie in jeder Lebensphase.
Frau fährt Fahrrad
   

Die Rush Hour es Lebens. War das Leben in den 20ern ein Spiel, nimmt das Tempo ab 30 merkbar zu. Denn jetzt kommt es geballt: Kind? Karriere? Beides? Mit Vollgas rasen wir in die “Rush Hour des Lebens", wie Soziologen diesen Abschnitt nennen. Vielleicht sind wir immer noch auf der Suche nach unserem Stil, dem Sinn oder dem "Schatz" fürs Leben. Zum ersten Mal vergleichen wir uns ernsthaft mit Gleichaltrigen, ziehen ein Resümee. Und das sollte lauten: Nichts ist unmöglich! Die Kunst besteht darin, seinen eigenen Weg zu finden. 

WOHLFÜHLGLÜCK - Pause machen

Wir brauchen auch Energie, um Glücksempfindungen zulassen zu können. Diese Inseln der Erholung sind notwendig. Egal, ob Theater oder Rockkonzert, ein Wochenende auf dem Land mit einer Freundin oder die Traumerfüllung einer Kreuzfahrt. Es geht immer um ein kurzes Abbiegen vom geraden Weg. Ansta permanent zu versuchen, allen gerecht zu werden, sollten wir genauer in uns hineinhören: Was tut mir wirklich gut? Jetzt tief Luft holen: Meditationen, Entspannungstechniken und Atemübungen beruhigen den Stoffwechsel, senken den Puls und kräigen unser Immunsystem.

VITALITÄT - Tempo finden

Natürlich stecken wir (zu) kurze Nächte noch immer weg. Aber wieder 20 sein? Lieber nicht. Wir testen unsere Belastungsgrenzen auswechseln Windeln im Akkord und beantworten nebenbei 234 Mails. Doch Vollgas bringt’s nicht. Sicher ans Ziel kommen wir auf der kurvigen Strecke zwischen 30 und 40 nur, wenn wir auch mal auf die Bremse treten. Popcorn (selbst gemacht), Nüsse, Tomaten, Bananen, Aprikosen stärken unsere Nerven, ätherisches Vanilleöl beruhigt – und bremst Heißhunger. Ein Eisen-Extra (z. B. Floradix Kräuterblut, in Reformhäusern und Apotheken) hilft, insbesondere bei Kinderwunsch oder in der Stillzeit. Das beste Mittel gegen das leise Ticken der biologischen Uhr: Selbstsicherheit und Gelassenheit.

SCHÖNHEIT - Besser schützen

Damit es vorerst nur bei liebgewonnenen Mimikfältchen bleibt, sollten wir negative „Stressoren“ meiden. Ca. 40 Tage brauchen die Zellen jetzt, um sich zu regenerieren, auch die Feproduktion nimmt ab. Cremes, die die Kollagensynthese unterstützen, wirken dem entgegen. Mindestens 80 Prozent der Hautalterung wird durch UV-Licht ausgelöst, Tagespflege mit einem Schutzfaktor von mindestens 15 leistet nötige Präventionsarbeit. Die schönste Art, Stress zu vermeiden: zärtliche Berührungen. Die darauffolgenden Hormonwellen verschönern uns innen und außen.
 

BEWEGUNG - Aufs Herz hören

Während Profisportlerinnen ab 30 ans Aufhören denken, legen wir erst den Grundstein für lebenslange Sportlichkeit! Schließlich lassen sich alle Muskeln noch leicht trainieren. Kein Alibi suchen. Es ist Frühling: Fahrrad aus dem Keller holen oder die Laufschuhe schnüren. Schon leichtes Ausdauer- und Intervalltraining steigert den Blutfluss in den Gefäßen und beugt Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor. Muskelkater darf niemanden entmutigen: Untrainiert brauchen wir bis zu acht Wochen, um uns an regelmäßigen Sport zu gewöhnen. Optimal: Cross-Training, also ein Wechsel zwischen verschiedenen Sportarten, um den Körper vielseitig zu belasten. Mit sanftem Stretching (30 Min. pro Woche) bleiben Gelenke geschmeidig. Wer erst ab 35 ein (neues) Sportprogramm in Angriff nimmt, sollte zuvor seinen Hausarzt um Rat fragen. Kraftsteigernd kann eine Kur mit Schüßler Salzen (z.B. Energie-Plus-Kur von Pflüger, aus der Apotheke) wirken.
 
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