Ratgeber

Gesundheit Power fürs Immunsystem

Jeden Tag die Abwehr pushen, einen Monat lang: Hier kommen 31 praktische Tipps, die Sie bei Bedarf leicht in Ihren Alltag einbauen können. So haben Viren und Bakterien keine Chance, garantiert.
Gut fürs Immunsystem
   

Den Medizin-Nobelpreis bekommt man natürlich nicht für eine x-beliebige Studie. Nur für Bahnbrechendes, Fundamentales. In diesem Jahr wurden die drei Forscher Bruce Beutler, Jules Hoffmann und Ralph Steinman geehrt, die herausfanden, wie die beiden Abteilungen unseres Immunsystems, das angeborene und das erworbene, zusammenwirken. Ihre Arbeit belegt wieder einmal die Bedeutung unserer Abwehr. Für die Gesundheit und für uns persönlich. Klar, wer gut schläft, Sport treibt, ausgewogen isst und regelmäßig entspannt, tut schon viel für sich. Es geht aber noch mehr – und einfacher!

1.Tag: Zimt, der Stoffwechsel-Turbo
Das Lorbeergewächs Zimt regt die Durchblutung an, dadurch steigt in allen Körperregionen die Zahl der Abwehrzellen. Weil der Inhaltsstoff Cumarin die Leber schädigen kann, nie mehr als 1/2 TL Zimt über den Tag verteilt zu sich nehmen.
Zum Stärken:
Ein Schüsselchen mit Vogelsand und einem Stück Räucherkohle füllen. 1/2 TL Zimtstange mörsern, darüber streuen, anzünden – und die neue Abwehr-Power einfach mit tiefen Zügen einatmen.

2.Tag: Vitamin-Knolle: Rote Bete
Sie enthält vor allem den immunstärkenden Pflanzenfarbstoff Betanin. Dazu kommen reichlich Provitamin A, B-Vitamine wie Folsäure, blutbildendes Eisen, Jod, Kalium und Magnesium, um die Vitalstoff-Depots im ganzen Körper aufzufüllen.
Zum Essen:
Als Salat mit Äpfeln und Meerrettich anrichten. Dazu eine Vinaigrette aus drei Teilen Walnussöl und sieben Teilen Himbeeressig mixen.

3.Tag: Pilz-Power für den Darm
Austernseitlinge unterstützen im Darm das Wachsen nützlicher Bakterien und aktivieren so dieses wichtige Organ, in dem bis zu 85 Prozent unserer Abwehrzellen entstehen. Und in den Pilzen stecken Hefen, die vor allem die „Fresszellen“ mobilisieren.
Zum Essen oder Trinken:
50 g Austernseitlinge 5–8 Minuten grillen und genießen. Für Eilige: Morgens und abends ca. 2 g Austernseitling-Pulver (Apotheke) in ein Glas lauwarmes Wasser geben, kurz umrühren und trinken.

4.Tag: Verlockender Zellschützer
In den roten Kernen des Granatapfels stecken bis zu 40 Prozent Ellagsäure, ein Polyphenol, das zellschädigende Sauerstoffverbindungen („freie Radikale“) effektiv abfängt.
Zum Trinken oder Essen:
500 ml Saft trinken oder die Kerne in einen frischen Obstsalat mischen.

5.Tag: Natürlicher Entgifter
Die Muskatnuss (am besten immer frisch reiben!) enthält ätherische Öle. Sie bauen Giftstoffe im Körper ab, die sonst auf Dauer das Immunsystem erheblich schwächen können.
Zum Trinken:
1 TL Honig und 1 Messerspitze Muskat in 1 Tasse Kräutertee geben.

6. Tag: Ein Hut für die Abwehr
Das homöopathische Mittel Echinacea D2 (Sonnenhut) stimuliert das Immunsystem und hemmt das Bakterienwachstum. Alle zwei Stunden fünf Globuli.

7.Tag: Yoga hemmt Entzündungen
Schon nach drei Wochen Yoga bildet der Körper verstärkt den Entzündungshemmer Cortison – und hat im Kampf gegen Infekte mehr Energie.
Zum Üben:
Im Fersensitz Hände vor der Brustmitte ineinander verschränken, Unterarme parallel zum Boden.Tief Luft holen, Atem 5 Sekunden anhalten, Hände nach außen ziehen, nicht lösen. Ausatmen,einatmen, Luft anhalten, Hände erneut nach außen ziehen. 2–3 Minuten wiederholen.

8.Tag: Pflanzliches Antibiotikum
Vor den Senfölen aus frischer Kapuzinerkresse kapitulieren Bakterien, Pilze und Viren. Die Kresse aber nicht zu lange lagern, ihre gesunden Inhaltsstoffe sind stark flüchtig.
Zum Trinken:
7–8 frische Blüten und 7–8 frische Blätter mit 500 ml kochendem Wasser übergießen, 7 Minuten ziehen lassen, abseihen. Drei Tassen über den Tag verteilt trinken.


9.Tag: Ingwer sichert den Nachschub
Damit Abwehrzellen Krankheitserreger schnell erkennen und bekämpfen können, brauchen sie Glutathion, ein wasserlösliches Antioxidans. Ingwer hilft, dass es immer in ausreichender Menge vorhanden ist.
Zum Trinken:
250 ml Milch kochen, dann 1 TL Ingwerpaste (Asia-Laden) oder 30 g frisch geraspelte Ingwerwurzel hinzufügen, mit Honig süßen und heiß trinken.

10. Tag: Reiki schenkt Lebensenergie
Mit den Händen kann jeder seine Körperkraftzentren stimulieren, z. B. die „Immun-Leitstelle“ Darm.
Zum Üben:
Eine Hand aufs Brustbein legen, die andere in die Bauchmitte. 5 Minuten lang halten.

Promotion
Anzeige
1 von 3
Schlagworte
Gesund | Immunpower | Ratgeber