Ratgeber

Gesundheit Jetzt beginnt die Sauna-Saison

Raus aus den Klamotten und rein in die Schwitzbude? Moment noch! Nur wenn Sie ein paar Regeln beachten, profitiert Ihre Gesundheit wirklich vom Saunieren.
Frau in der Sauna
  

Sobald es draußen ungemütlich wird, hat die Sauna Hochsaison. Die einen möchten entspannen, andere etwas für ihre Haut oder die Gesundheit tun. Fleißig sitzen auch jene Unverbesserlichen auf den Holzbänken, die immer noch glauben, dass Schwitzen schlank macht. Leider ein Irrtum, denn der Körper scheidet nur Wasser und nicht etwa Fett aus. Am nächsten Tag zeigt die Waage unerbittlich das alte Gewicht an. Aber abgesehen davon sind die positiven Effekte regelmäßiger Saunabesuche auf Körper und Seele bewiesen. Besonders profitiert das Immunsystem: Der Wechsel zwischen Wärme und Kälte regt die Produktion von Killerzellen an und aktiviert die Abwehr. Außerdem tut das Saunieren dem Herz-Kreislauf-System gut, dem Stoffwechsel und der Haut. Dafür sorgen die verstärkte Durchblutung, das Schwitzen und die porentiefe Reinigung. Das belegt u.a. eine Studie der Hautklinik der Jenaer Universität: Saunabesuche stärken den Säureschutzmantel der Haut, können Neurodermitis und Schuppenflechte lindern. Betroffene sollten aber vor dem Saunabesuch mit ihrem Arzt sprechen. Das gilt auch, falls Sie an Asthma, einer Schilddrüsenüberfunktion oder einer Herzerkrankung leiden oder Probleme mit den Venen oder Nieren haben.


Sauna-Arten im Überblick

Finnische Sauna
Hier wird es heiß: Die Temperatur schwankt zwischen 80 und 110 Grad, die Luftfeuchtigkeit beträgt nur rund 10 Prozent. Ein Durchgang sollte maximal
 15 Minuten dauern. Alle, die selten in die Sauna gehen, stoßen schnell an ihre Grenzen.

Sanarium
Eine Art „Sauna light“ für Einsteiger, Senioren und Menschen, die zu Kreislaufproblemen neigen. Hier beträgt die Temperatur nur 45 bis 65 Grad, die Luftfeuchtigkeit etwa 50 Prozent. Das macht den Aufenthalt erträglicher. Eine Sitzung darf 20 bis 30 Minuten dauern.

Bio-Sauna
Temperatur und Luftfeuchtigkeit wie im Sanarium. Meist werden Kräuter verdampft. Manche bieten zusätzlich einen farbigen Lichtwechsel.

Edelstein-Sauna
Statt Kräutern wird ein Edelstein – oft ein Amethyst – „verdampft“. Soll Verspannungen und Kopfweh lindern.

Hamam
Türkisches Sitzbad mit Güssen und Seifenmassage. Temperatur wie im Sanarium.

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