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Wäsche an der Leine am Strand
Jede zweite Frau trifft es statistisch einmal im Leben: Blasenentzündung. Bei vielen bleibt es zum Glück eine einmalige Angelegenheit. Nicht selten aber geht es wenige Wochen später wieder los: Brennen beim Wasserlassen und Schmerzen, die den Schlaf rauben können. Wenn Fieber, Schüttelfrost und starkes Krankheitsgefühl zu den Symptomen zählen, muss der Arzt tatsächlich häufig ein Antibiotikum verschreiben. In den allermeisten Fällen aber helfen sanfte Verfahren genauso gut. 
 
Das Wichtigste bei jeder Harnwegsinfektion: Viel trinken, am besten eignet sich Kräutertee (Bärentrauben-, Birkenbläer-Tee oder eine Blasen-Nieren-Tee-Fertigmischung), um die Bakterien auszuspülen. Viele Frauen greifen auch mit Erfolg zu homöopathischen Präparaten (z. B. Cantharis Blasen Globuli velati oder Argentum nitricum comp., beide von Wala). Eine finnische Studie zeigte jetzt einen deutlichen Zusammenhang zwischen Ernährung und häufiger Blasenentzündungen. Danach reduziert der regelmäßige Konsum von Fruchtsäften (insbesondere Beerensäen) und fermentierten Milchprodukten mit probiotischen Bakterien deutlich die Anfälligkeit. Diese Erkenntnis deckt sich auch mit anderen aktuellen Untersuchungen aus den USA – sie bescheinigen speziell Preisel- und Moosbeeren (Cranberrys) eine blasenschützende Wirkung.  
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