Vitamine und Nährstoffe

Gesundheit Krankmacher Homocystein

Frau schläft

Arteriosklerose

Schon ein leicht erhöhter Homocystein-Wert (siehe Seite 15) steigert die Gefahr für Plaquebildung in den Gefäßen um das 3- bis 4-fache: Steigt der Wert um nur 5 μmol/l, wächst die Gefahr von Gefäßschäden bei Frauen um 80 Prozent, bei Männern um 60 Prozent.

Brustkrebs

Frauen in den Wechseljahren, die nur sehr wenig Vitamin B12 zu sich nehmen, haben ein höheres Risiko, an einem Mammakarzinom zu erkranken. Burn-out Bereits ein minimal erhöhter Homocystein-Spiegel kann zu Hirnleistungsstörungen, psychischen Befindlichkeitsstörungen und Erschöpfung führen.

Darmkrebs

Je mehr Vitamin B6 im Blut vorhanden ist, umso geringer ist das Risiko für Darmkrebs. Es sinkt um bis zu 49 Prozent, ergab eine Studie von Dr. Susanna Larsson vom Karolinska-Institut in Stockholm.

Gesunde Beine

Darmentzündungen

80 Prozent der Menschen, die an Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa leiden, haben einen zu niedrigen Folsäurespiegel.

Demenz

Bei einem Homocystein-Wert über 14 ist die Gefahr, an Morbus Alzheimer zu erkranken, doppelt so hoch wie bei niedrigen Werten.

Depressionen

Ältere Frauen haben bei Vitamin-B12-Mangel ein doppelt so hohes Risiko, an einer Depression zu erkranken. Auch zu wenig Folsäure führt zu einer tiefen Niedergeschlagenheit sowie zu Einbrüchen in der Gedächtnis- und Konzentrationsleistung.

Herzinfarkt

Ein Zuviel an Homocystein erhöht das Herzinfarktrisiko um bis zu 70 Prozent. Frauen dagegen, die viel Folsäure und Vitamin B6 zu sich nehmen, halbieren ihre Infarktgefahr.

Osteoporose

bei Frauen jenseits der Wechseljahre kommt es bei hohem Homocystein-Spiegel vermehrt zu Hüftgelenksfrakturen, so eine Studie von Prof. Meryl Susan LeBoff, Boston. Offenbar werden Zellen aktiviert, die einen Knochenabbau bewirken.

Parkinson

Das Stoffwechselprodukt Homocystein schädigt unwiederbringlich bestimmte Andockstellen (Rezeptoren) im Gehirn – das fördert Parkinson.

Schlaganfall

Erhöhte Homocystein-Werte sind ein sicheres Indiz für ein hohes Schlaganfallrisiko. Werden die Werte auf Normalmaß gesenkt, reduziert sich die Gefahr um 82 Prozent.

Schwangerschaftsprobleme

Schwangerschaftsprobleme

Defekte des Neuralrohrs beim Baby wie Spina bifida gehören zu den häufigsten angeborenen Fehlbildungen (bei ca. 1 von 1000 Schwangerschaften). Durch rund 400 μg Folsäure pro Tag werden 50 bis 70 Prozent der Fehlbildungen verhindert.

Thrombose

Homocystein schädigt die Innenschicht der Gefäße, fördert die Ablagerung von „schlechtem“ Cholesterin (LDL) und erhöht das Risiko von Gefäßverschlüssen. Bei Patientinnen mit Venenthrombose hat jede Fünfte zu viel Homocystein. Löst sich der Gerinnselpfropf in den Beinvenen, kann es zur gefürchteten Lungenembolie kommen.

Schlafprobleme

Ein Zuviel an Homocystein stört auch den Stoffwechsel der Nervenbotenstoffe im Gehirn. Das betrifft besonders den Neurotransmitter Serotonin, dessen Produktion Homocystein ausbremst. Das macht nicht nur unruhig und gereizt, sondern führt auch zu Ein- und Durchschlafstörungen.

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