Liebe & Beziehung

Beziehung 15 Wege, um die Liebe wachzuküssen

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1 Sich feiern

Wir beide sind eine echte Erfolgsgeschichte! Nehmen Sie sich regelmäßig mindestens eine halbe Stunde Zeit, um bewusst nur darüber zu sprechen, was Ihnen als Paar schon alles gelungen ist: Welche Krisen haben Sie gemeinsam gemeistert? Welche Missverständnisse aus dem Weg geräumt? Was ist Ihnen in der Kindererziehung besonders gelungen? Welche störenden Verhaltens- oder Rollenmuster konnten Sie positiv verändern? Worauf sind wir als Paar besonders stolz? Antworten Sie so konkret wie möglich. Und eine Flasche Prosecco dürfen Sie für dieses Gespräch auch gern kalt stellen. 


2 Alte Träume ziehen lassen

Die Finca auf Mallorca? Eine Pferdepension eröffnen? Nicht alle Träume passen in ein gemeinsames Leben. Sie ziehen zu lassen klingt leichter, als es sich anfühlt. Zweifel und die Trauer über vermeintlich verpasste Chancen bergen Zündstoff. Beugen Sie vor: Legen Sie zwei Listen an. Auf die eine schreiben Sie alle Pläne und Wünsche, die beide endgültig loslassen wollen. Auf der zweiten sammeln Sie Ideen, von denen Sie sich verabschieden möchten, es aber noch nicht können. Liste Nr. 1 könnten Sie z. B. feierlich verbrennen oder an einem Stein befestigen, den Sie in einen Fluss oder ins Meer werfen. Liste Nr. 2 könnten Sie in einer „Schatztruhe“ aufbewahren und angucken, wenn Sie mögen. Überlegen Sie gemeinsam: Wie können wir diese Träume, vielleicht in abgespeckter Form, doch noch umsetzen? Was kann nun auf Liste Nr. 1 und weg? 


3 Das "Paar-Gefühl" (wieder)entdecken

Im Alltag verlieren Paare aus den Augen, was sie verbindet und von anderen abhebt. Pflegen Sie dieses Gefühl: Überlegen Sie gemeinsam, was Sie als Paar auszeichnet und welches Ihre Besonderheiten sind. Was unterscheidet z. B. Ihre Ehe von der Ihrer (Schwieger-)Eltern? Sprechen Sie eine „Geheimsprache“ – Gesten, Zeichen und Begriffe, die nur Sie so verstehen? Was würden Ihre Kinder, Verwandten und Freunde über Ihre Liebe sagen? Auch die sexuelle Kommunikation ist wichtig! Tauschen Sie sich hier immer wieder über Ihre Wünsche und Bedürfnisse aus.


4 Sich noch mal ineinander verlieben

Was uns am Partner nicht gefällt, sticht uns mit der Zeit (und bei Stress) leider immer mehr ins Auge. Trotzdem sind die Stärken, in die Sie sich verliebten, noch da. Also los! Schreiben Sie Ihrem Liebsten spontan einen Brief, in dem Sie folgende Sätze vervollständigen: „Ich schätze an dir sehr ...“, „Du kannst ... richtig gut ...“, „Du kümmerst dich rührend um ...“, „Mir tut gut, dass du ...“, „Du unterstützt mich, indem du ...“. Natürlich können Sie ihm das alles auch direkt sagen. Was für ein liebes Kompliment! 


5 Sich gegenseitig danken

Wann haben Sie Ihrem Partner das letzte Mal aus vollem Herzen gedankt? Nicht für die Butter am Frühstückstisch oder fürs Müllrausbringen, sondern z. B. dafür, dass er Ihnen den Rücken freigehalten hat, als Sie neulich im Job so viel um die Ohren hatten, oder für jeden Abend, als er die Kinder wegorganisierte, damit Sie mal wieder zu zweit ins Kino gehen konnten. Wofür sind Sie Ihrem Partner aufrichtig dankbar? Wofür möchten Sie sich bei ihm bedanken? Fassen Sie diese Dankbarkeit in Worte – mündlich oder schriftlich. Aber tun Sie es! Sich dem Partner gegenüber ab und zu dankbar zu zeigen ist Balsam für jede Beziehung.


6 Sich in die Augen schauen

Klingt banal. Aber Sie werden sich einander sehr nahe fühlen und im Alltag verloren gegangene Intimität wiederentdecken. Dabei wächst auch der Wunsch, einander zu berühren. Ideale Umgebung: ein Raum, in dem Sie sich beide wohlfühlen.


7 Füttern Sie Ihre Liebe

Etwas stimmt nicht. Das spüren Sie. Aber wie das Thema ansprechen? Mit Fantasie! Stellen Sie sich vor, dass etwas Lebendiges entstanden ist, als Sie ein Paar wurden – Ihr „Beziehungswesen“. Statten Sie ihm gemeinsam einen Besuch ab. Wie geht es ihm? Welchen Namen trägt es heute, wie hieß es am Anfang? Warum passt jetzt z. B. eher „Der Trauerkloß“,  obwohl Sie als "Der unbesiegbare Löwe" gestartet sind? Wonach hungert Ihr Beziehungswesen gerade? Was könnten Sie ihm als Paar Gutes tun? So kommen Sie leichter ins Gespräch.


8 Heute mal alles anders machen

Das geht am besten am Wochenende - und enttarnt Gewohnheiten, die zwar oft praktisch sind, mit der Zeit aber auch nerven können („Immer der gleich Trott“). Wie wäre es z. B., wenn Sie sich beim Essen mal nicht auf Ihre Stammplätze setzen? Oder mal ohne Armbanduhren aus dem Haus gehen? Lesen Sie sich etwas vor, statt „Tatort“ zu gucken. Nichts ist unmöglich. Je häufiger Sie den „Autopiloten“ in Ihrer Partnerschaft mal ausschalten, desto leichter fällt es Ihnen, Ungewohntes auszuprobieren, neue gemeinsame Interessen oder Bedürfnisse zu entdecken, sich gegenseitig ungeahnte Seiten, Fähigkeiten zu zeigen, die Sie bislang vielleicht zu selten genutzt haben. 


9 Denkfallen entschärfen

"Ich liebe dich, aber manchmal gehst du mir richtig auf die Nerven!“ Solche Gedanken wirken auf Dauer wie Giftpfeile. Entschärfen Sie sie: Schreiben Sie drei Sätze mit fiesem Aber auf, z. B. „Er liebt mich, aber gedanklich ist er oft woanders“. Machen Sie jetzt aus jedem Aber ein Und. Lesen Sie sich die sechs Sätze laut vor, jeweils erst die Aber-, dann die Und-Variante. Das hilft, widersprüchliche Gefühle anzunehmen und sie im Kopf getrennt zu halten. 


10 Unbewusste Verstrickungen auflösen

In vielen Partnerschaften gleicht einer die „Schwächen” des anderen aus – bis diese meist unbewusste Abhängigkeit anfängt zu stören. Je früher Sie solche Muster gemeinsam aufspüren, desto kleiner das Konfliktpotenzial. Ergänzen Sie dazu schriftlich und erst mal jeder für sich folgende Sätze:
• Häufig muss ich für dich ...
• Wenn du mich ärgern willst, brauchst du nur ...
• Wenn ich mit dir Streit haben will, brauche ich nur ...
• Nähe zu dir herzustellen geht am besten, indem ich ...
• Ich werde ärgerlich, wenn du ...
• Es macht mich traurig, wenn du ...
• Ich habe keine Lust mehr, dir immer ...
Tauschen Sie sich aus. Was fällt Ihnen auf? Überlegen Sie gemeinsam, was Sie verändern wollen. Ja, das kann etwas dauern. Doch den ersten Schritt haben Sie schon gemacht! 


11 Einen "Bekennerbrief" schreiben

Nicht nach dem Motto „Was ich dir immer schon mal sagen wollte“, sondern als ehrliches Bekenntnis zu sich selbst: Schreiben Sie von Ihren Wünschen, Gefühlen, Bedürfnissen. Keine Vorwürfe! Bitten Sie Ihren Partner, das Gleiche zu tun. Lesen Sie sich Ihre Briefe vor. Dabei gilt: Wer zuhört, verkneift sich jeden Kommentar. Lassen Sie das Gehörte in Ruhe sacken. Erst dann erzählen Sie sich gegenseitig, was Sie gefreut, gewundert, geärgert oder irritiert hat. Haben Sie etwas nicht verstanden? Wieder gilt: Wer zuhört, unterbricht nicht. 


12 Stört uns jemand?

Schnappen Sie sich einen DIN-A3-Bogen. In die Mitte schreiben Sie Ihre Namen. Wer spielt in Ihrem Leben noch eine Rolle? Platzieren Sie diese Namen so, dass klar(er) wird, wie „nah” Ihnen diese Personen stehen. Mit unterschiedlichen Verbindungslinien zeigen Sie, wie entspannt oder heikel der Kontakt ist. Schauen Sie sich die „Karte” an. Was müsste sich ändern? Was nicht? Der Sex in einer Beziehung kann die Verbindung stärken. Störfaktoren beim Sex können beseitigt werden.


13 Reden und Schweigen

Streiten Sie in jüngster Zeit öfter? Dann treffen Sie sich einmal pro Woche zu diesem Zwiegespräch: Jeder von Ihnen darf genau 15 Minuten reden. Wer beginnt, zeigt das Los. Als „Sprecher“ erzählen Sie möglichst konkret und authentisch, was Sie gerade am stärksten bewegt. Der aufmerksame „Zuhörer“ sagt nichts, sondern lässt das Gehörte so stehen. Nach 30 Minuten zieht sich jeder zurück oder Sie kochen z.B. zusammen. Die Themen des Zwiegesprächs sind bis zum nächsten Termin tabu! Das fühlt sich erst seltsam an, beendet aber Streitrituale.


14 In Gedanken verbunden bleiben

Überlegen Sie sich zusammen eine "Gedanken-SMS", die Sie sich gegenseitig schicken können, z.B.: „Ich wünsch dir Glück.“ Zum Versenden kurz die Augen schließen und sich das Lächeln des Partners vorstellen. 


15 Offen über Sex sprechen

Spüren Sie, dass Sie (auch) beim Sex auseinanderdriften? Dann sprechen Sie mal über Ihre sexuelle Beziehung: Wie war Ihr „erstes Mal”? Was hat sich seitdem verändert? Wann war der Sex (nicht) besonders aufregend? Ja, solche Gespräche kosten Überwindung. Trauen Sie sich! So räumen Sie Lustblockaden gemeinsam aus dem Weg. 

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