Persönlichkeit

Verschnaufpause für das Gehirn Mittagsschlaf schafft Platz

Haben Sie manchmal auch den Eindruck, dass Ihr Kopf morgens schneller denkt als abends? Das stimmt. Jetzt entdeckten US-Schlafforscher den Grund: Je länger wir wach sind, desto voller wird unser Kurzzeitgedächtnis. Irgendwann finden neue Infos, z.B. die 20-Uhr-Nachrichten, kaum noch Platz. Das einfache Gegenmittel: Mittagsschlaf. Wer sich tagsüber 30 bis 60 Minuten hinlegt, gönnt dem Gehirn eine Verschnaufpause, in der es bis dahin angefallene Informationen aus dem Kurzzeitspeicher löscht oder bei Bedarf ins Lang- zeitgedächtnis überträgt. Nach dem Nickerchen ist wieder ausreichend Platz für neue Ideen und fixe Gedankensprünge.

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Schlagworte
Psychologie | Erholung | Gesund | Forschung | Schlaf