Haut & Haare

Retinol, Peptide und Hyaluronsäure Pfege für energiearme Haut

Weg mit dem Grauschleier, her mit neuer Spannkraft! Aktivpflege, die die Zellerneuerung beschleunigt, macht die Haut frühlingsfrisch. Aber wie funktioniert das genau?
Schöne Frau
   

Sobald wir die Trägheit der dunklen Jahreshälfte abgeschüttelt haben, erwacht auch unsere Haut aus ihrem Winterschlaf. Dabei helfen Glückshormone wie Serotonin: Mehr Tageslicht regt seine Produktion an, was mehr Elan und gute Stimmung bringt, die Durchblutung und damit den Hautstoffwechsel aktiviert. Gute Karten für eine frische Ausstrahlung! Leider klappt die Umstellung auf Sommerzeit in der Haut selten reibungslos. Zu viele Hornschüppchen an der Oberfläche verhindern, dass frische Zellen aus der Tiefe „nachrutschen“. Oder es fehlt der Haut einfach an „Treibstoff“, um sich optimal zu regenerieren. Wie gut, dass wir da mit den richtigen Beautyprodukten nachhelfen können.

Rubbel-Los für frische Zellen: Peelings wirken auch in der Tiefe

Sind die Hornschüppchen erst runter, sieht die Haut gleich vitaler aus. Aber wussten Sie, dass ein Peeling wie eine Initialzündung auf die Zellerneuerung wirkt? „Die Haut befindet sich im permanenten Gleichgewicht zwischen Auf- und Abbau“, erklärt Dr. Werner Voss, Dermatologe aus Münster. „Wenn Sie oben was wegnehmen, wird es von unten nachgebildet. Botenstoffe, z.B. Zytokine, arbeiten als Kuriere, die den Bedarf an neuen Zellen bis in die Keimschicht der Oberhaut funken. Das ruft epidermale Stammzellen auf den Plan, die unter Hochdruck neue Zellen aus stoßen.“ Klingt gut, doch wer seine Haut mehr als einmal pro Woche peelt, überfordert leicht ihre Regenerationsfähigkeit – vor allem im Gesicht. „Bei einem sensiblen Teint ist man aber mit reinen Enzym-Peelings auf der sicheren Seite“, rät Dr. Voss. „Sie lösen die Keratinbindungen zwischen den Hornzellen ohne Reibung.“ Ähnlich arbeiten Fruchtsäure-Pads und Peeling-Seren mit hochkonzentriertem Harnstoff und Aminosäuren.

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