Haut & Haare

Ökologische Firmen So umweltfreundlich sind Kosmetikhersteller

Viele Kosmetikunternehmen bemühen sich immer mehr um umweltfreundliche Produktionen. Der Earth Day, der in 175 Ländern zum Schutz der Umwelt begangen wird, feierte in diesem Jahr sein 40. Jubiläum. Anlass genug, um bei verschiedenen Unternehmen nachzufragen, wie es um deren Engagement zu diesem Thema steht.
   

PRIMA FÜRS KONSUMKLIMA
Tatsache ist, dass das Engagement für die Erde zu einem echten Hit geworden ist – und das nicht erst durch Lieder wie den „Earth Song“ von Michael Jackson. Auch immer mehr Beautyfirmen, von denen man es vielleicht gar nicht erwartet hätte, werben verstärkt mit einem umweltfreundlichen Image und treffen damit den Nerv der Konsumenten – frei nach dem Motto „Grün, grün, grün ist alles, was ich kaufe“. Der aktuelle Duft „pureDKNY“ von Donna Karan steckt z.B. in einem Umkarton aus Recyclingpappe, der mit lösungsmittelarmer Tinte bedruckt und von einer kompostierbaren Holzfaser-Zellophanfolie umhüllt wurde. Tigi Haircare* verspricht mit seiner neuen Haarpflege „Love, Peace & The Planet“: „Niemand muss auf gutes Aussehen oder Styling verzichten, um zur Rettung unseres Planeten einen kleinen Beitrag zu leisten.“ Die Zutaten sind zu 70 bis 85 Prozent pflanzlich, Tuben und Behälter werden überwiegend aus Recycling-Material hergestellt. Auch Procter & Gamble, Hersteller von Marken wie Olaz, Pantene Pro-V, Wella, Max Factor, Gillette oder Escada- Parfüms, kämpft für eine saubere Umwelt, indem er z.B. weniger Kunststoff einsetzt – und erntet dafür jetzt auch erste Lorbeeren: Ende 2009 wurde P&G mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis, der unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel vergeben wurde, in der Kategorie Forschung und Entwicklung ausgezeichnet. Für die meisten ein echter Überraschungserfolg.

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Schlagworte
Kosmetik | Nachhaltigkeit | Umwelt