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Mit zunehmendem Alter braucht man weniger Schlaf. Stimmt das?
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Entgegen der weit verbreiteten Ansicht, dass man im Alter weniger Schlaf benötigt, verändert sich die Schlafmenge, die ein Mensch täglich bzw. pro Nacht benötigt, auch mit zunehmenden Lebensjahren kaum. Es ist allerdings so, dass die Schlafmuster einen Wandel durchlaufen. So reduzieren sich insbesondere bei Männern im Alter die Tiefschlafphasen und auch der REM-Schlaf geht leicht zurück.

Tipps zum Schlafen
Es gibt eine Vielzahl von Gründen, die dazu führen, dass ältere Menschen häufiger Probleme mit dem Schlaf haben als jüngere. Eine ungesunde Schlafhygiene, die sich im Laufe des Lebens etabliert hat, lässt sich beispielsweise nur schwer ändern. Außerdem steigt die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten gesundheitlicher und psychischer Störungen. Auch die Medikamente, die zur Behandlung von Gesundheitsproblemen eingesetzt werden, können Auslöser für Schlafstörungen sein oder diese begünstigen. Darüber hinaus nimmt das Alter Einfluss auf die Blase, den Hormonhaushalt, die zirkadiane Rhythmik und die Körpertemperatur, was sich wiederum störend auf den Schlaf auswirken kann, so dass dieser weniger erholsam ist.
 
Liegen nur leichte Schlafstörungen vor, können sich diese laut www.betten.de oft durch Einhalten einiger grundsätzlicher Regeln ohne Arztbesuch in den Griff bekommen lassen:
 
Direkt nach dem Aufwachen aufstehen Es empfiehlt sich, am Morgen direkt aufzustehen, wenn man aufwacht – unabhängig von der Uhrzeit. Durch einen längeren Aufenthalt im Bett lässt sich fehlender Schlaf nicht ausgleichen, weshalb frühes Aufstehen sinnvoll ist. Um den Kreislauf in Schwung zu bringen, helfen eine Dusche, möglichst viel und helles Licht, Gymnastik und ein anregendes Getränk wie Kaffee oder schwarzen Tee zum Frühstück.
Aktive Tagesgestaltung Der Tag sollte sowohl in körperlicher wie in sozialer Ansicht so aktiv wie möglich gestaltet werden. Wer sich tagsüber ausreichend bewegt, Sport treibt, spazieren geht, seinen Hobbys nachgeht oder andere Menschen trifft und sich mit ihnen austauscht, leistet einen wichtigen Beitrag für seinen guten und erholsamen Schlaf.
Ab nach draußen Frische Luft, Licht und ggf. körperliche Aktivitäten im Freien begünstigen den Schlaf bzw. die Schlafqualität. Wer sich tagsüber auspowert und körperlich ermüdet, findet leichter in den Schlaf. Daneben wirkt sich das helle Sonnenlicht positiv auf das allgemeine Wohlbefinden aus.
Mittagsschlaf erlaubt Wer den Tag ohne Schläfchen am Mittag nicht überstehen kann, sollte sich dieses ruhig gönnen. Wichtig dabei ist, dass das mittägliche Nickerchen nicht länger als eine halbe Stunde bis maximal eine Stunde dauert. Wenn tagsüber mehr geschlafen wird, wird sich der Nachtschlaf dadurch reduzieren.
 
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