Natur

Nachhaltigkeit Fair-Trade-Produkte

Ein Motto, das wir uns merken sollten. Denn diese Fair-Trade-Produkte sind alle mit einem anerkannten Siegel ausgezeichnet und nachhaltig produziert. Auf die Plätze, fertig, fair kaufen!
kleines Blaue Kleid
  

Fairer Handel – das sind heute modische Kleidung und hochwertige Lebensmittel, aus denen wir für Sie originelle Stücke ausgewählt haben. Kaum vorstellbar, dass alles einmal mit Jutetaschen und Nicaragua-Kaffee anfing, oder?

„Es begann mit dem Verkauf von fairem Kaffee auf Marktständen, vor allem in Kirchen- und Pfarrgemeinden“, erinnert sich Manfred Holz. Von 1972 bis 1974 war er Entwicklungshelfer in Venezuela und ist heute Vorstandsmitglied bei „TransFair“. Er setzt sich seit über 30 Jahren für den fairen Handel ein. Sein Schlüsselerlebnis: Er wurde Zeuge, wie ein Kaffeebauer in Guatemala von einem amerikanischen Händler unter Druck gesetzt wurde. „Die Szene war einfach nur demütigend und ungerecht“, erinnert er sich.

„Fairer Handel statt Almosen“, mit diesem Wunsch und späterem Motto der beginnenden Fair- Handels-Bewegung wollten die Entwicklungsländer Mitte der 60er Jahre Partner der Industrienationen werden. Ziel war und ist es, für ihre Arbeit und Produkte fair bezahlt zu werden. 1969 eröffnete der erste „Weltladen“ in den Niederlanden. In Deutschland waren es zunächst kirchliche Gruppen, die faire Artikel wie Nicaragua-Kaffee, Tee aus Indien oder Kakao und Schokolade aus Afrika verkauften. Später kamen dann handgefertigter Schmuck, farbenfrohe Tücher und Hängematten dazu. Die ersten deutschen „Weltläden“ gab es Anfang der 1970er Jahre in Stuttgart und Köln. Im Kampf gegen die Armut in Afrika eröffnete 1974 auch der heutige Bundespräsident Horst Köhler mit Gleichgesinnten einen „Weltladen“ bei Tübingen.

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Beauty | Nachhaltigkeit | Ökologisch