Natur

Körper In Herbst-Stimmung

Waldbaden
Ein Spaziergang im Wald lädt Ihre Akkus mit neuer Energie auf. Der Anblick von Bäumen soll Stresshormone abbauen und den Blutdruck senken. Und eine Extra-Dosis Sauerstoff sowie die würzigen Aromen von Nadelbäumen pusten Kopf und Lungen frei. In Japan ist „Wald- baden“ schon ein Wellnesstrend.

Herbst-Pärchenspiel

Sonnen-Energie
Grau und trübe wird es früh genug. Nutzen Sie die letzten wärmenden Herbststrahlen und laufen Sie der Depri-Stimmung davon. Sogar ein bewölkter Himmel bringt es auf mehrere Tausend Lux. UV-Strahlen drosseln die Ausschüttung des Schlaf- hormons und Schlappmachers Melatonin und regen die des Glückshormons Serotonin an. Außerdem hält Sonnenlicht die Synthese des Knochenvitamins D in Schwung.

Yoga-Wandern
Der neue Wellnesstrend heißt „Action plus Asanas“ (Yogahaltungen). Wenn Sie Yoga und Natur-Meditation mal mit Wandern kombinieren wollen: Viele Urlaubsveranstalter und Yoga-Zentren bieten Yoga-Wanderungen an.

Baum-Meditation 
Schon nach fünf Minuten in der Natur steigt die Stimmung, wie eine Studie der Universität Essex/Groß­ britannien belegt. Kombinieren Sie den Spaziergang oder die Radtour ins Grüne mit einer Me­ditation. Stellen Sie sich vor Ihren Lieblingsbaum und versuchen Sie, seine Kraft anzuzapfen: Breiten Sie die Arme aus, als wollten Sie ihn umarmen. Atmen Sie tief ein und aus, und stellen Sie sich vor, wie frische Energie über die linke Hand in Ihren Körper fließt und verbrauchte Energie über die rechte wieder hinausströmt.

Füsse im Sand nutzen die Heilung der Mutter Erde
Schöne Füße im Herbst

Souvenir
Holen Sie sich die Natur ins Haus und sammeln Sie Zweige, Blätter, Eicheln und Kastanien, mit denen Sie die Wohnung dekorieren. Letztere sind tolle Handschmeichler – über blank polierte Kastanien zu streichen stimuliert den Tastsinn.

Zen des Laubfegens
Blätter zusammenharken kann nerven – oder entspannen. Das gleichmäßige „vor und zurück“ wirkt beruhigend – wenn Sie sich darauf einlassen. Konzentrieren Sie sich wie ein Zen- Meister nur auf das Fegen und die Farben des Laubs. Das schult die Achtsamkeit und bündelt die Gedanken. Für Stress bleibt kein Platz.

Wolken-Meditation
Ebenfalls eine gute Methode, um abzuschalten: den vorübergleitenden Wolken zuzusehen (geht notfalls auch vom Fenster aus). Beobachten Sie, wie sich ihre Formen, ihre Schattierungen und ihr Tempo verändern. Wenn Sie sich eine Weile darauf konzentrieren, kommen auch die Gedanken zur Ruhe.

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