Reisen

Reisen in die Natur

Diese acht faszinierenden Öko-Lodges erfüllen wichtige Umweltstandards und helfen den Menschen vor Ort
Australien
   

Ein Bad im Dschungelteich oder Auge in Auge mit wilden Tieren: Solche Erlebnisse vergisst man sein Leben lang nicht. Doch wie lässt sich die Natur erkunden, ohne ihr zu schaden? Wer in einem Öko-Resort Urlaub macht, möchte genau das – und fragt sich beim Buchen, was wirklich öko ist. Ein weltweit gültiges Hotel-Ökosiegel gibt es nicht, man muss schon selbst hinsehen: sparsamer Verbrauch von Wasser und Strom, Bioprodukte, die Architektur – das sind wichtige Kriterien. Bleibt der Flug. „Generell ist weniger fliegen natürlich besser“, sagt Birgit Weerts, die Tourismus- Expertin des WWF. „Wenn man dennoch eine Fernreise plant, sollten Entfernung und Urlaubslänge in einem vernünftigen Verhältnis stehen.“ Das heißt: Ab 700 Kilometer Flugstrecke mindestens acht Tage bleiben, ab 2000 Kilometer zwei Wochen. Spenden für Klimaprojekte (www.atmosfair.de) können die Umweltfolgen des Fluges ausgleichen. Günstig ist der Urlaub in einer Öko-Lodge nicht, doch mit einem guten Gewissen erholt man sich besser!

DOMINICA - Grünes Juwel der Karibik

Glenda und Samuel Raphael lieben ihre grüne Insel. Darum ließen sie, um den Boden zu schonen, die 35 Hütten für das Jungle Bay Resort & Spa auf Stelzen errichten – mitten im Regenwald. Hier atmen Natur-Enthusiasten tief durch, machen Yoga oder wandern über das noch weitgehend unberührte Eiland und schwimmen zwischendurch in Flüssen, Seen und heißen Quellen. Die Ferienanlage verbraucht nur ein Drittel des Stroms herkömmlicher Resorts, die Lebensmittel liefern Biohöfe vor Ort, und die umliegenden Dörfer werden mit diversen Projekten unterstützt.

INFO: Dominica gehört zu den Kleinen Antillen und liegt zwischen Guadeloupe und Martinique. Bisher keine Direktflüge! Condor z.B. fliegt von Frankfurt nach Barbados; von dort fliegt LIAT nach Dominica. Beste Reisezeit: ganzjährig. Preis: ab 150 Euro pro DZ/Nacht. www.junglebaydominica.com

Auckland - Neuseeland
NEUSEELAND - Wo die Mutter des Regenbogens wohnt: alpines Flair am Arthur’s Pass

Die Maori nannten diesen Ort „das Tal der Mutter des Regenbogens“. Vor den sogenannten Südlichen Alpen mit ihren schneebedeckten Gipfeln steht eines der malerischsten Hotels weltweit: die Wilderness Lodge Arthur’s Pass. „Sie entstand aus einer unrentablen Farm“, erinnert sich Dr. Gerry McSweeney. 1994 wandelte er sie in ein 600 Hektar großes Naturreservat, eine ebenso große Schaffarm und ein Viersternehotel um. Manchmal helfen die Gäste beim Pflanzen von Setzlingen oder beim Schafescheren. Mehr über die Natur verrät ihnen McSweeney auf botanischen Touren durch den McKay Moa Forest oder über die Farm.

INFO: Anreise von Christchurch (Flughafen) per Mietwagen oder Tranz Alpine Train (2 Stunden). Beste Reisezeit: Oktober bis April. Preis: ab 259 Euro pro Person/Nacht inkl. Gourmet-Dinner und geführte Touren. www.wildernesslodge.co.nz

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