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Havanna

Erwacht aus dem karibischen Kolonialtraum

Die stattlichen Kolonialbauten, deren pastellene Fassaden oft bröckeln, gleichen alternden Diven mit viel Make-up, stolzer Haltung und ungebremster Lebensfreude. Unter Fidel Castro mussten die Menschen lernen, mit dem Mangel zu leben. Doch Kubas Hauptstadt konnte so seine unvergleichliche Identität schärfen. Zigarrenduft, Salsa-Klänge, und abends trifft sich ganz Havanna auf der Malecón, der berühmten Uferstraße, zum Flanieren, Flirten und Feiern. Wenn der Wind die Wellen treibt, Gischt über die Straße schwappt und Salz in der Luft liegt, an den Fassaden nagt und die alten US-Limousinen rosten lässt, bekommt man das Gefühl, dass auch die Natur ihren Teil zur Ästhetik des Verfalls beitragen möchte. 

Nicht verpassen: Museo Hemingway: Möbel, Jagdtrophäen, Bücher – in seiner Finca Vigía blieb fast alles so, wie es Ernest Hemingway einst zurückgelassen hat. www.hemingwaycuba.com 

Saint-Tropez

Voller Charme, Chic und Glamour

Das einst verwunschene Fischerdorf an der Côte d'Azur wurde spätestens zum Sehnsuchtsort für den Jetset, als Gunter Sachs in den 1960ern für Brigitte Bardot aus dem Hubschrauber rote Rosen regnen ließ. Die Reichen und Schönen kommen immer noch - durch die Luft oder übers Wasser, auf ihren Jachten, die an der trubeligen Hafenpromenade zu bewundern sind. Etwas weiter, auf dem Place des Lices, stehen Dorfbewohner und spielen Boule, als hätten sie den Wandel ihrer Heimat nicht bemerkt. Dienstags und samstags ist dort Markt - einer der schönsten der Provence. Wer den Rundumblick sucht und keinen Helikopter hat, muss abends rauf zur Zitadelle. Da ist es voll - und dennoch romantisch -, gerade beim Feuerwerk am 15. Juli.

Nicht verpassen: Das berühmteste Strandlokal der Welt, "Le Club 55", etwas außerhalb von Saint-Tropez. www.club55.fr

Singapur

Gestern, heute und morgen - alles an einem Ort

Singapur - Stadt, Staat und Insel mit tropischem Klima - gilt als das Shoppingparadies. Ein Ort voller Superlative und Kontraste, in der glänzende Wolkenkratzer direkt neben historischen Bauten stehen. Ein unabhängiger Stadtstaat mit über 5 Millionen Einwohnern, der 2015 seinen 50. Geburtstag feiert. Der Brite Sir Thomas Stamford Raffles ließ in seinem "Town Plan" einst Volksgruppen ihr eigenes Gebiet zuweisen. Jeder Spaziergang gerät so zur kleinen Weltreise, von Chinatown durch die Arab Street nach Little India. Besonders schön: Das muslimische Quartier Kampong Glam hat sich zum pulsierenden Szeneviertel entwickelt.

Nicht verpassen: Ein Besuch im Fisch-Spa "Kenko": Kleine Fische massieren müde Füße. Mehr Tipps auf your-singapore.de


Buenos Aires

Tango tanzen? Tango leben!

Anerkanntes „Weltkulturerbe der Menschheit“ ist der argentinische Tango seit 2009. Ohne Tango wäre Buenos Aires nur eine große, schöne Stadt. Aber mit Tango tanzt alles in Argentiniens Kapitale zu diesem unwiderstehlichen Rhythmus. Wer durch diese opulenten Bauten aus Jugendstil-Grandezza und kolonialer Herrlichkeit spaziert, wird ihn hören: Tango klingt aus Cafés, lockt in Theater und Schulen und natürlich zu den Milongas, den Tanzabenden. Im Wiegeschritt geht es weiter zur Avenida Suipacha, dem Zentrum des Tangoschuhhandels. Und nach San Telmo, dem Amüsierviertel voller Tanzschulen mit Milongas, die bis in den frühen Morgen dauern. Sehenswürdigkeiten im klassischen Sinn bietet Buenos Aires kaum, dafür ist das Lebensgefühl allgegenwärtig. Tango eben ... 

Nicht verpassen: Eine Übersicht über die Tango-Tanzabende "Milongas" finden Sie aktuell über: www.hoy-milonga.com/buenos-aires/de


Charleston

Überall "Vom Winde verweht"

Es wirkt ein wenig so, als wäre die Zeit stehen geblieben: Charleston, das 1670 gegründete Hafenstädtchen im US-Bundesstaat South Carolina, hat den Charme und die Eleganz des alten amerikanischen Südens bewahrt. Die malerische Altstadt, die riesigen schmiedeeisernen Tore an den Auffahrten der Herrenhäuser, die Plantagen in der Umgebung wecken den Eindruck, in einem authentischen Historienfilm gelandet zu sein. Einem mit üppiger Ausstattung, in den Alleen hängt stilecht das Spanische Moos von den Eichen: Das „Vom Winde verweht“-Gefühl stellt sich in der schwülen Luft von ganz allein ein. 

Nicht verpassen: Boone Hall Plantation: die Villa, die Gartenanlagen und ehemalige Sklavenunterkünfte können besichtigt werden. www.boonehallplantation.com 

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