Fitnesstraining

Workout aus den USA Fit mit Sling-Fitness

Zwei baumelnde Gurte mit Griffen für die Hände und gepolsterten Schlaufen für die Füße – simpel, aber doch irgendwie genial. Denn schon bei der ersten Übung spüren Sie: Hier passiert deutlich mehr als vermutet. Sie müssen Ihren Körper gegen die Schwerkraft nach oben ziehen oder drücken. Das eigene Gewicht wird sozusagen zum Trainingsgerät für eine schöne Figur. Sling-Fitness stammt ursprünglich aus der Physiotherapie, da heißt es Schlingentraining. Die neue, sportliche Variante kommt jetzt als Trend-Workout aus den USA zu uns – und wirkt wie ein effektives Ganzkörpertraining, das aber noch viel mehr kann als die Muskeln kräftigen.

Der Clou: In den frei hängenden Gurten muss sich Ihr Körper während der Übungen ständig ausbalancieren. Und das tut er quasi automatisch. Jede kleine Instabilität erzeugt einen Reiz, auf den er mit einer ausgleichenden Bewegung reagiert. Bei diesem sensomotorischen Training arbeiten Sinne, Nerven, Muskeln, Sehnen und Bänder besonders eng im Team. Das schult Koordination, Balance und Beweglichkeit. Außerdem ist Sling-Training gerade für Frauen ein hervorragendes Figur-Workout. „Es strafft besonders Bauch-, Beine-, Po- und Rückenmuskeln“, sagt Olaf Peters, Diplom-Sportwissenschaftler, Personaltrainer und Entwickler des „Variosling“-Gurts. Und zwar nicht nur die oberflächliche, sondern auch die tief liegende Rumpfmuskulatur. Das macht zusätzlich eine schöne aufrechte Haltung. „Da im Vergleich zu anderen Workouts mehr Muskeln gleichzeitig Energie verbrennen, ist das Training auch ein Fatburner“, sagt Experte Peters. Die Gurte können Sie an Schaukelstangen, Sprossenwänden, aber auch an stabilen (!) Ästen und Türen oder mit einem Spezialhaken („O-Ring“) an der Decke befestigen. Und, nachdem alles sicher installiert ist: Hängen Sie sich rein! Hier sehen Sie, wie’s geht.

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Fitness | Sport | Workout