Alternative Medizin

Selbstmedikation Sonnenbrand lindern

Creme

Eine einfache Rechnung: Wer sich einen Sonnenbrand einfängt, hat vorher nicht clever gecremt. Jetzt ist es zu spät, denn eine krebsrot verfärbte, fies brennende Haut hat schon Schaden genommen. Ohne den Lichtschutz einer Sonnencreme dringen vor allem die UV-B-Strahlen des Sonnenlichts ungehindert tief in das Gewebe ein und entfachen in den Zellen eine Entzündung mit erweiterten Blutgefäßen.

Das verursacht die bekannten Symptome Rötung, Schwellung, Schmerz und Juckreiz – typisch Verbrennung ersten Grades. Fällt sie etwas schwerer aus, können sich schon mal Blasen bilden (nicht aufstechen!). Treten sie mit Fieber, Kopfschmerzen und Übelkeit auf, muss der Arzt helfen. Ansonsten heißen die beiden wichtigsten Erste-Hilfe-Maßnahmen: die verbrannte Haut bei 25 Grad kühlen – unter der Dusche, in der Badewanne oder mit Wickeln (siehe „Hausmittel“ unten), mindestens 30 bis 60 Minuten lang. Außerdem viel trinken, dann kann der Körper den Hautschaden besser reparieren. Und Hände weg von Fettcremes – sie führen zu einem Hitzestau und behindern die Heilung.

Die besten Hausmittel: Quark kühlt den brennenden Schmerz runter, seine Milchsäurebakterien beruhigen die gereizte Haut: Quark aus dem Kühlschrank fingerdick auf ein Leinentuch streichen und den Sonnenbrand damit bedecken. 30 Minuten wirken lassen, erneuern. Essigwickel ziehen die Blutgefäße zusammen und stoppen Entzündungsreaktionen: kaltes Wasser mit Essig im Verhältnis 2 : 1 mischen, ein Leinentuch damit tränken und 20 Minuten auf das betroffene Areal legen. 6-mal wiederholen. 

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