Alternative Medizin

VITAL Selbstmedikation Hilfe bei Hormonproblemen

An die Regel selbst haben wir uns gewöhnt, Schwamm drüber. Wären da nur nicht die fiesen Begleiter. Wie die „Tage vor den Tagen“: geschwollene Brüste, Bauchschmerzen, Reizbarkeit. Das „prämenstruelle Syndrom“ (PMS) macht jeder dritten Frau Monat für Monat zu schaffen. Die Ursache ist noch unklar, hängt aber mit dem Hormonwechsel in der zweiten Zyklushälfte zusammen. Während der Regel klagen Frauen dann über Krämpfe im Unterleib und Übelkeit. Jede fünfte von ihnen geht deshalb zum Arzt oder behandelt sich selbst. Auch die Wechseljahre haben ihre hormonellen Tücken: Die Eierstöcke bilden immer weniger Östrogene. Hitzewallungen, Schweißattacken, schlaflose Nächte und trübe Stimmung nerven im Alltag.

Die besten Hausmittel: Gegen PMS hilft ein Tee aus 20 g Frauenmantel, 20 g Brennnessel, 20 g Ringel- blumen, 10 g Melisse, 10 g Rosenblüten, 10 g Kamille (Apotheke). Zwei Teelöffel von diesem Kräutermix in einer Tasse mit kochendem Wasser aufgießen. Nach 15 Minuten abseihen. Trinken Sie davon drei Tassen am Tag. In den Wechseljahren lindern kalte Güsse die lästigen Hitzewellen. Beginnen Sie am rechten kleinen Zeh und führen Sie den Wasserstrahl (unter 18 Grad) außen am Bein entlang zur Kniekehle, danach innen wieder abwärts. Dann vom rechten kleinen Zeh aus den Strahl am Schienbein bis über das Knie führen. DasGanzeamlinkenBeinwiederholen.

Selbst behandeln – aber richtig: Neben Kräutern, Güssen und freiverkäuflichen Präparaten (siehe unten) haben sich Entspannungsmethoden wie das autogene Training oder Hormonyoga bewährt. Gehen Sie unbedingt zur Frauenärztin, wenn die Zyklusbeschwerden zum ersten Mal auftreten oder stark zunehmen. Vor allem, falls eine starke oder unregelmäßige Regelblutung und Migräne dazukommen. Die Einnahme von Ersatzhormonen in den Wechseljahren muss wegen des erhöhten Brustkrebs- und Thrombose-Risikos gut überlegt werden. Bei einer Ja-Entscheidung gilt: So wenig Hormone so kurz wie möglich einnehmen.

So schützen Sie sich: mit einer ausgewogenen Er- nährung, wenig Koffein, Alkohol und Schokolade. Und regelmäßigem Ausdauersport, auch an den Tagen.

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