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News Rotwein - auf Rezept?

Rotwein
Bereits länger bekannt ist, dass der vor allem in Rotwein reichlich enthaltene sekundäre Pflanzenstoff Resveratrol Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen kann. Da liegt die Frage auf der Hand: Müsste die Substanz dann nicht ebenso als Medikament gegen die größten Killerkrankheiten der Menschheit taugen? Doch bislang winkten Forscher ab: Da Resveratrol im Körper extrem schnell abgebaut wird, nahmen sie an, dass man riesige Mengen verabreichen müsste. Ein Wissenschaftsteam der britischen University of Leicester konnte nun aber zeigen, dass die Substanz zwar tatsächlich sehr schnell abgebaut wird, dass der Körper aus den Abbauprodukten jedoch selbst wieder wirksames Resveratrol herstellt. Studienleiterin Professor Karen Brown dazu: „Von entscheidender Bedeutung ist, dass wir unsere Untersuchungen mit Resveratrol-Konzentrationen durchgeführt haben, die sich im klinischen Alltag durchaus erreichen lassen. Ich denke, dass unsere Untersuchungen sämtliche wissenschaftlichen Forschungen in Sachen Resveratrol befruchten werden. Denn Sie helfen dabei, künftige klinische Studien zu begründen, die zuvor nur schwer durchzusetzen gewesen wären." Bis dahin bleibt uns allerdings nur die Vorbeugung. Prosit!
 
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