Liebe & Beziehung

Tipps für eine glückliche Beziehungen Das 10-Schritte-Programm

Tipps glückliche Beziehung
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1. Sich wieder öffnen

Im Laufe der Jahre sammeln sich häufig Themen an, über die wir lieber nicht sprechen. Doch: Wenn wir unserem Partner verschweigen, was uns bewegt oder belastet, entfernen wir uns von ihm. Ritualisiert ein Zwiegespräch – einmal pro Woche eine Stunde. Jeder hat eine feste Redezeit. Erzählt werden darf hier alles, was auf der Seele liegt! Der andere hört einfach nur zu - ohne zu bewerten.

2. Verletzungen vermeiden

Starke Gefühle auszudrücken, ohne den anderen zu verletzen, ist eine hohe Kunst. Doch: Lasst Wut und Ärger nicht wie Pfeilspitzen auf den anderen hageln. Bleibt mit Eure Worten bei Euch, z. B. mit Ich-Botschaften. Oder ritualisiert feste Zeiten zum Dampfablassen, z. B. bei einem Spaziergang durch den Wald oder bei gemeinsamem Pizzateigkneten.

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3. Sich selbst lieben

Ich mag mich. Ich sorge dafür, dass es mir gut geht. Wenn wir diese Sätze von uns selbst sagen können, nehmen wir automatisch Druck von unserem Partner, denn wir richten weniger Erwartungen an ihn. Mit sich selbst im Reinen zu sein, die eigene Mitte zu spüren, macht auch gelassener in emotional schwierigen Situationen. Seit Euch deshalb selbst Euer bester Freund!

4. Sich Zeit lassen

Wenn unsere Beziehung an einem Punkt angekommen ist, an dem alles schwierig und anstrengend ist, gibt es leider keine Blitzhilfe. Die angeknackste Liebe braucht Zeit, um zu heilen. Auf dem Weg dorthin können uns innerliche und äußerliche Schutzvereinbarungen helfen. In Gesprächen zeigen Codewörter, die nur das Paar kennt, wann es heikel wird. Manchmal sind auch getrennte Schlafzimmer eine gute Lösung, um Ruhe nach dem Sturm zu finden und wieder Sehnsucht zu spüren.

5. Sich selbst reflektieren

Was auch immer passiert ist: Die Vergangenheit lässt sich nicht ändern. Vorwürfe an den Partner bringen niemanden weiter. Viel wichtiger ist es, sich klar zu werden, welche Mitverantwortung dabei eine Rolle spielt. Was habe ich dazu beigetragen? Sich klarzumachen, dass zu allen Dingen immer zwei gehören, hilft sehr, einen versöhnlicheren Blick zu bekommen.

6. Den anderen verstehen

Was auch immer passiert ist: Die Vergangenheit lässt sich nicht ändern. Vorwürfe an den Partner bringen niemanden weiter. Viel wichtiger ist es, sich klar zu werden, welche Mitverantwortung dabei eine Rolle spielt. Was habe ich dazu beigetragen? Sich klarzumachen, dass zu allen Dingen immer zwei gehören, hilft sehr, einen versöhnlicheren Blick zu bekommen.

7. Verantwortungen überprüfen

Sie macht die Wäsche, er den Garten. Über die Jahre sind viele Rollen in einer Beziehung klar verteilt, doch: Was praktisch erscheint, sorgt nicht dauerhaft für Zufriedenheit. Schaut Euch gemeinsam an, welche Verantwortlichkeiten Ihr Euch gegenseitig zuteilt. Wäre eine Neuverteilung eine Erleichterung? Sind die Aufgaben auch fair verteilt? Wie wäre es z. B. mit einer Haushaltshilfe?

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8. Sich selbst verändern

Wir verbringen in Beziehungen viel Zeit damit, uns darüber zu ärgern, dass der andere so ist, wie er ist. Verständlich, doch leider wenig hilfreich. Wir können nämlich vom anderen nichts verlangen, was dieser nicht geben kann. Wirkliche Veränderung können wir nur dadurch ermöglichen, dass wir uns selbst verändern, z. B. anders handeln, entscheiden oder auch Grenzen setzen.

9. Unversöhnliches akzeptieren

Manche Verletzungen können wir nicht vergeben. Damit die belastende Situation nicht zum Dauerballast wird, ist es wichtig, einen (gemeinsamen) Weg zu finden, darüber nicht zu verbittern. Akzeptiert für Euch und eure Beziehung, dass im Leben unerwartete Dinge passieren, die auch mal wehtun können. Das ist ein versöhnendes Gefühl, auch wenn das Erlebnis selbst wahrscheinlich unversöhnt bleibt.

10. Sinnquellen finden

Werft einen gemeinsamen Blick in die Zukunft: Wie stellt sich jeder das kommende Jahr vor, die nächsten fünf oder zehn Jahre? Gibt es Wünsche, die Ihr als Paar teilt und gemeinsam realisieren könnt? Wie könnt Ihr Euch gegenseitig unterstützen, um Eure Ziele zu erreichen? Auch die Vergangenheit verbindet: Besucht doch mal wieder alte Plätze, an denen Ihr früher Eure Verbundenheit und Liebe gespürt habt.

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