Persönlichkeit

Familie Erfüllte und unerfüllte Kinderwünsche – wie Eltern den Bedürfnissen ihrer Kinder gerecht werden

Kinderwünsche - Wie Eltern damit umgehen

Stress kommt immer bei den Kindern an

Wenn der Chef wieder einmal Druck macht, weil das wichtigste Projekt des Jahres immer noch nicht abgeschlossen ist, das Auto ausgerechnet am Monatsende zur Reparatur muss oder die Tante beleidigt ist, weil schon wieder keine Zeit für ein Kaffeekränzchen am Sonntag ist, bereitet uns das Stress. Und auch wenn wir Erwachsenen noch so sehr versuchen, genau diesen Stress nicht bei unseren Kindern abzuladen, wird es immer einen Moment geben, in dem die Fassade bröckelt und wir "Schwäche" zeigen. Auch kann anhaltender Frust zuweilen dazu führen, dass wir etwas barscher als gewollt auf die wiederholte Bitte um ein Eis reagieren. Kurzum: Es ist leider unvermeidbar, dass die Jüngsten etwas von dem Stress mitbekommen, der uns Große tagtäglich beschäftigt. Bei Kleinkindern geschieht dies eher unbewusst, während sich größere Kinder womöglich sogar selbst Sorgen um das Befinden der Eltern machen.


Teure Geschenke lösen das Problem nicht

Viele Eltern mit einem stressigen Alltag meinen, sie könnten die Sorgen der Kinder mindern, indem sie ihnen jeden Wunsch erfüllen und ihnen hochpreisige Geschenke machen. Sie kaufen einen Fernseher für das Zimmer des Nachwuchses oder aber verschenken die Spielekonsole bereits lange vor dem Weihnachtsfest. Ein Hintergedanke dabei ist sicherlich auch, endlich einmal zumindest etwas Zeit für sich zu haben.

Dennoch sind teure Geschenke sicherlich nicht der richtige Weg, um den Alltagsstress vergessen zu machen. Im Gegenteil: Insbesondere technische Gegenstände sind bei der Problemlösung kontraproduktiv. So sorgen sie nicht nur zu einer zunehmenden Vereinsamung und einer Reduktion der für Kinder so wichtigen sozialen Kontakte zu Gleichaltrigen, sondern verhindern zugleich, dass unsere Kinder ihren eigenen Stress loswerden. Schließlich bekommen sie nicht nur den Stress ihrer Eltern mit, auch die Schule bereitet ihnen zusätzlich Sorgen. Beim stupiden Starren auf einen Bildschirm, sei es der Fernseher oder auch das Smartphone, werden Stress und Sorgen vielleicht kurzfristig vergessen – verschwinden werden sie allerdings garantiert nicht. Doch was hilft nun wirklich gegen Stress?
 

Gemeinsame Zeit lässt Alltagssorgen verblassen

Wer Stress wirklich wirkungsvoll bekämpfen will, muss versuchen, einen Ausgleich in Form von sinnvoll genutzter gemeinsamer Zeit zu schaffen. Damit die so wichtigen Gespräche hierbei nicht in den Hintergrund rücken, sollten dabei alle Familienmitglieder das Handy ganz weit weg legen. Gemeinsame Unternehmungen sollten aber nicht nur reichlich Gelegenheit für Gespräche bieten, sondern möglichst auch etwas Aktivität beinhalten. Denn wie könnte man Stress besser loswerden als mit ein wenig sportlicher Betätigung, und zwar am besten draußen bei frischer Luft? Wir schlagen je nach Jahreszeit folgende Aktivitäten vor:

Dass es vor allem gemeinsame Zeit ist, die unsere Kinder am glücklichsten machen kann, zeigt auch eine aktuelle Blogparade zum Thema „Kinderträume wahr werden lassen“. Obwohl einige wenige Eltern Träume wie ein Trampolin oder einen Piraten-Spielturm (die Kinder zweifelsohne ebenfalls glücklich machen können!) nannten, gaben die meisten von ihnen einen gemeinsamen Urlaub als den sehnlichsten Wunsch ihrer Kids an. Denn auch wenn einige unbeschwerte zusammen verbrachte Stunden uns die Sorgen kurzzeitig vergessen lassen, wirklich entspannend ist oft nur ein Urlaub fernab vom Alltag – also weit weg von Zuhause. 

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