Haut & Haare

Zusammensetzung von Kosmetik Die Inhaltstoffe klassischer Kosmetik

Bedeutung der Inhaltsstoffe in Kosmetik
   
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Paraffinumliquidum Und Petrolatum – Mineralöl
Die beiden Fette werden aus Erdöl ge­wonnen und verursachen so gut wie nie Allergien. Sie dringen nicht tief in die Haut ein, sondern legen sich wie ein Film darauf – das reduziert den Wasserverlust. Vor Kurzem wurden in ihnen aromatische Verbindungen entdeckt (MOAHs), die im Verdacht stehen, Krebs zu erzeugen. Bisher liegen dafür keine wissenschaft­ lichen Belege vor. Das Bundesinstitut für Risikobewertung räumt aber Daten­ lücken ein, sodass keine abschließende Bewertung möglich ist. Eine Aufnahme über die Haut gilt als unwahrscheinlich; Mineralöle stecken aber auch in Pflege, die wir über den Mund in den Körper aufnehmen, z. B. Lippenbalsam.

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Glycerin – Glyzerin
Der sirupartige Alkohol wird häufig synthetisch hergestellt und befeuchtet die Haut gleich in doppelter Hinsicht: indem er selbst Feuchtigkeit spendet – und den Zellen hilft diese festzuhalten. Der Vorwurf, dass Glyzerin langfristig austrocknet, ist übrigens falsch: Dazu müsste erst eine Konzentration von 30 Prozent überschritten werden. Und diese Mengen werden in Pflegecremes üblicherweise nicht eingesetzt.

Lanolin – Wollwachs
Das aus Schafwolle gewonnene Wachs spendet Feuchtigkeit – denn es kann nicht nur ein Mehrfaches seines Ge­wichts an Wasser aufnehmen, sondern ähnelt auch unserem körpereigenen Hautfett und dringt dadurch besonders tief ein. Gleichzeitig beschleunigt es die Wundheilung und wird als Emulgator genutzt, um Öl und Wasser zu verbinden.

Prunusdulcis – Mandelöl
Das gelbe Öl regeneriert trockene Haut. Es besteht u. a. zu etwa 20 Prozent aus reizlindernder Linolsäure. Weitere fünf Prozent macht Palmitinsäure aus, die unsere Schutzbarriere stärkt. Außerdem enthalten: Die Vitamine A, B, D und E, die z. B. vor Umwelteinflüssen schützen und die Zellerneuerung beschleunigen.

Chamomillarecutita – Echte Kamille
Ihre Pflanzenauszüge verfeinern die Poren, mildern Entzündungen und Juck­reiz. Nicht zu verwechseln mit römischer Kamille, deren beruhigende Wirkung in der Aromatherapie eingesetzt wird.

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Haare | Haut | Inhaltsstoffe
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