Wechseljahre

VITAL Selbstmedikation Blasenbeschwerden

"Autsch! Aber das krieg ich wieder hin." So denken viele und behandeln sich mit Hausmitteln und rezeptfreien Arzneien. Welche wirklich helfen und wann Sie besser den Arzt fragen, sagt diese Serie. Diesmal: Blasenbeschwerden

Blasenbeschwerden
  

Honeymoon-Entzündung nennen Mediziner den häufigsten Blaseninfekt blumig, wenn Liebe die Bakterien wuchern lässt. In 80 Prozent der Fälle sind das stäbchenförmige vom Typ Escherichiacoli aus dem Darm, die beim Sex Richtung Blase wandern. Dort machen sie es sich in der Schleimhaut gemütlich, entzünden sie und vermehren sich im Zeitraffer. Sie verursachen so fiese Beschwerden wie ein Brennen beim Wasserlassen, Blasenkrämpfe oder das ständige Gefühl zu müssen, und können sogar ins Nierenbecken hochsteigen. Doch nur rund ein Drittel der Infekte erfordert ein Antibiotikum. Die meisten gehen auch durch eine Selbstbehandlung schnell wieder weg.

Die besten Hausmittel: Keimtötend wirkt ein Tee aus 1 Kästchen Brunnenkresse, das mit 1/4 Liter kochendem Wasser übergossen wird. 10 Minuten zugedeckt ziehen lassen, abseihen und alles langsam, noch warm, trinken. Dreimal täglich! Schmerzen und Krämpfe bessert ein ansteigendes heißes Sitzbad: 30°C warmes Wasser innerhalb von 15 bis 20 Minuten auf 38 bis 40°C erwärmen (heißes Wasser zulaufen lassen). Das Wasser sollte bis zum Bauchnabel reichen.

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