Wechseljahre

Tipps gegen Körpergeruch Mittel gegen starkes Schwitzen

Welche Mittel helfen wirklich gegen starkes Schwitzen? Wir verraten die besten Hausmittel und Medikamente gegen den Schweiß.
Schwitzende Frau
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Nasse Hände vor Aufregung – peinlich, aber kommt schon mal vor. Eigentlich ist Schwitzen ja was Gutes, denn mit der Verdunstungskälte durch den Schweiß hält sich der Körper bei Wärme auf „Betriebstemperatur“. Bei manchen Menschen passiert aber zu viel des Guten, sie schwitzen mit bis zu fünf Litern Schweiß pro Tag jedes T-Shirt, jede Bluse ratzfatz klitschnass. Mediziner nennen diese krankhaft gesteigerte Schweißbildung Hyperhidrose. Die Ursache liegt wahrscheinlich in den Genen, denn zwei Drittel der Betroffenen sind familiär vorbelastet.

Wie viel Schweiß ist normal?

Schweiß

Weite Tipps rund um das Thema "Schwitzen" finde Sie hier >>  auf Vital.de

Etwa einen halben Liter Flüssigkeit verliert der Körper jeden Tag durchs Schwitzen. Bei Aufregung, Sport oder großer Hitze können es zwei bis drei Liter und mehr werden. Wie stark jemand schwitzt, ist individuell verschieden und hängt auch von der Zahl der Schweißdrüsen ab, die zwischen zwei und drei Millionen liegt. Alle zusammen dienen als Klimaanlage und halten die Körpertemperatur konstant bei 37 Grad.

Klatschnasse Hände oder Füße sind zwar lästig, medizinisch aber harmlos. Gehen Sie zum Hausarzt, wenn kalter Schweiß am ganzen Körper auftritt. Das könnte auf akute Erkrankungen wie Schilddrüsenüberfunktion, Eiweißmangel oder Mineralstoffstörungen hinweisen. Als Ursache kommen auch Medikamente (Salicylsäure, Kortikoide) und hormonelle Veränderungen in den Wechseljahren infrage. Mehr Infos findet Ihr auch auf www.stark-gegen-schwitzen.de.

Wie ensteht Schweiß eigentlich?

Wenn es heiß ist oder die Muskeln durch Bewegung Wärme erzeugen, leitet das Nervensystem ein Signal an die Haut, um eine Überhitzung des Körperkerns zu verhindern. Die Schweißdrüsen, eingebettet zwischen Leder- und Unterhaut, arbeiten dann auf Hochtouren und geben über die Poren Flüssigkeit an die Hautoberfläche ab, wo der Schweiß verdunstet und den Körper so abkühlt. 

Oft helfen aber auch schon Hausmittel oder rezeptfreie Medikamente. Auf den nächsten Seiten findet Ihr die besten Mittel gegen Schwitzen >>

Kann Schweißbildung schwächer oder stärker werden?

Ja. Mit zunehmendem Alter schwitzen wir weniger. Vermehrtes Schwitzen kann mit den Hormonen oder dem Gewicht zusammenhängen: Frauen in den Wechseljahren schwitzen schnell. Genau wie Übergewichtige. Bei ihnen erhitzt sich der Körper rasch,weil Fett isolierend wirkt. Schilddrüsen- oder Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes, aber auch Infektionen können ein stärkeres Schwitzen verursachen. Wer eine Veränderung feststellt, sollte sie vom Hautarzt abklären lassen. 

Wie wird die Schweißabsonderung gemessen?

Das technische Verfahren, um die Schweißmenge zu bestimmen, heißt Gravimetrie. Diese Methode kommt zum Einsatz, wenn jemand plötzlich viel stärker transpiriert als früher oder sich durch das Schwitzen sehr unwohl fühlt. Mit einem Filterpapier wird die in einem bestimmten Zeitraum ausgeschiedene Flüssigkeit aufgesaugt und gewogen. Am Ergebnis lässt sich ablesen, ob die Drüsenfunktion im Rahmen liegt.

Wieso schwitzen wir an unterschiedlichen Stellen?

hyperhidrose-Test
Frau schwitzen

Bei Hitze oder wenn wir uns anstrengen, arbeiten die Drüsen an Kopf, Achseln, Rücken und Armen auf Hochtouren. Im Gegensatz dazu werden Hände und Füße eher feucht, wenn die Psyche mitmischt. Dagegen hat sich die sogenannte LeitungswasserIontophorese bewährt: Hände oder Füße werden in ein Wasserbad gehalten, durch das leichter Gleitstrom fließt. Das drosselt die Nervenaktivität, das Schwitzen lässt nach. Nachteil: Die Behandlung muss kontinuierlich weitergeführt werden.

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Gesundheit | Hausmittel
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